(phs) Bürgermeister Ernst Schicketanz hält die Pläne des Planungsbüros Stiefler aus Bayreuth für "eine gute Sache", als Rathauschef verhalte er sich aber "neutral": "Die Geschmäcker sind halt verschieden." Also darf man ihn getrost ins Lager der Befürworter stecken.
Prognosen über den Ausgang der Abstimmung wagt er nicht. Auf der einen Seite hat das Bürgerbegehren der Freien Wähler, die das Bauwerk in der vorgesehenen Form ablehnen, die Hürde des Quorums locker gemeistert, "auf der anderen haben inzwischen viele Bürger gesagt, die Fontänen sind doch gar nicht so hoch". Das Wort Fontäne gefällt Schicketanz gar nicht, er spricht lieber von "Wasserspielen", die etwa 40 bis 50 Zentimeter nach oben sprudeln und beleuchtet werden können. "Es hieß übrigens nie, dass sie farbig inszeniert werden."
Auch die Kostenfrage sieht das Gemeindeoberhaupt anders als die Brunnen-Gegner, die von rund 58000 Euro sprechen. "Nach Abzug der Förderung bleiben rund 20000 Euro an der Gemeinde hängen. Mir ist klar, dass es sich um Steuergelder handelt, aber wenn wir die Förderung nicht abgreifen, tut es ein anderer."
Über einen Plan B im Falle eines negativen Bürgerentscheids möchte Schicketanz nicht reden. Das soll Thema der nächsten Gemeinderatssitzung am 13. Juni sein. Spannend könnte es aber bereits am Montag werden. Dann ist offiziell Start der Bauarbeiten zur Umgestaltung des gesamten Pfarrplatz-Areals.
Altenstadt an der Waldnaab
29.05.2018 - 12:07 Uhr
Ja zu "Wasserspielen"
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