Die Einsatzkräfte werden am Donnerstag gegen 23.45 Uhr alarmiert. In einem Holzbodenwerk ist ein Feuer ausgebrochen. "Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren stand die Produktionsstätte bereits in Vollbrand", teilt Kreisbrandmeister Christian Miefanger für den Kreisfeuerwehrverband Cham am Freitag mit. Seit diesem Zeitpunkt laufen die Löscharbeiten an der Falkensteiner Straße in Michaelsneukirchen. Den Einsatzkräften gelingt es gerade noch, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile zu verhindern. Die in Vollbrand stehenden Hallen des holzverarbeitenden Betriebes werden völlig zerstört. Nach etwa eineinhalb Stunden ist das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauern am Freitag aufgrund zahlreicher Glutnester weiterhin an.
Um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben, werden mehrere Versorgungsleitungen parallel aufgebaut. Im Einsatz sind und waren einige Hundert Feuerwehrleute aus den umliegenden Gemeinden. So werden zum Beispiel in der Nacht weitere Atemschutzträger aus Furth im Wald angefordert. Außerdem sind die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) aus Katzbach/Loibling und das THW vor Ort. Die Polizei beginnt sofort mit Ermittlungen. Die Ursache für den Brand ist jedoch unklar. Auch die Schadenshöhe steht noch nicht fest.













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