16.04.2019 - 11:42 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

Zweckverband errichtet Photovoltaikanlage

Der Abwasserzweckverband möchte auf Dauer Kosten einsparen. Die geplante Photovoltaikanlage soll das erreichen. Dafür wird sogar ein Kredit aufgenommen.

von Johann AdamProfil

Es ist alles in Ordnung beim Abwasserzweckverband Altenstadt-Neustadt-Störnstein. Dies erbrachte die Versammlung der Gemeindevertreter im Vereinsheim der BSG Altenstadt.

Nach der Prüfung und Feststellung der Jahresrechnung durch die anwesenden Mitglieder, die keine Beanstandungen erbrachte, wurde der Vorsitzende, Bürgermeister Ernst Schicketanz, einstimmig entlastet. Die Feststellung für 2018 brachte im Verwaltungshaushalt 817 391 Euro, der Vermögenshaushalt belief sich auf 224 758 Euro. Der Stand am Ende des Rechnungsjahres weist ein Vermögen von rund 3,2 Millionen und einen Schuldenstand von rund 2 Millionen auf. Die Rücklagen lägen bei knapp 72 000 Euro.

Vorsitzender Schicketanz nannte in seinem Jahresbericht einig prägnante Eckpunkte der Arbeit im vergangenen Jahr. Er beleuchtete die Mehr- und Minderausgaben. Vor allem die Kosten bei der Klärschlammbeseitigung würden zu Buche schlagen. Die dadurch mögliche Zuführung zur Rücklage beträgt 26 487 Euro und sei durch die restriktive „Sparpolitik“ ermöglicht worden. Dafür gelte dem Kläranlagenpersonal ein besonderer Dank.

Einstimmig wurde beschlossen, auf den Dächern der Gebäude Photovoltaikanlagen zu errichten. "Mit dem Eigenverbrauch können die Energiebezugskosten vermindert werden", so die einhellige Meinung. Auch die Refinanzierung der Anlage werde damit geschultert. Bei der Überprüfung durch das Büro IfB wurden keinerlei Bedenken gegen die Errichtung festgestellt. Die Kosten für die Anlage werden sich den Angaben nach auf rund 72 000 Euro belaufen. Weiter kommen Mauer- und Putzarbeiten hinzu. Zur Finanzierung soll ein Kreditvertrag über 80 000 Euro mit einem Nominalzins von 0,95 Prozent (auf zehn Jahre) abgeschlossen werden. Dem stimmten die Verbandsräte einstimmig zu.

Unter "Verschiedenes" erklärte Josef Härtl, dass die Entsorgung des Klärschlammes derzeit ein Problem darstelle. Deshalb werde er auf dem Gelände der Kläranlage zwischengelagert. Dazu erklärte Neustadts Bürgermeister Rupert Troppmann, dass dieses Problem mit dem Beitritt in den Zweckverband Thermische Klärschlammverwertung Schwandorf zeitlich abzusehen sei. Der Vollbetrieb der Anlage soll ab 1. August 2019 laufen. Mit dieser Entscheidung habe man deutlich Weichen für die Zukunft gestellt.

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