(exb) Keine zehn Jahre hat das Feldkreuz auf dem Weg von Altmannshof Richtung Laubhof gehalten. Das letzte Mal hatte es Josef Schön 2011 hergerichtet. Jetzt musste er schon wieder ran. Aber nicht weil es verfallen wäre, sondern weil ein Traktor es beim Rangieren heuer im Januar umfuhr. Mit seinem Gespann hat der Fahrer vom Kartoffelhof Trummer aus Hahnbach das Marterl übersehen.
Allerdings hat er sich sofort bereiterklärt, für die Reparatur in voller Höhe aufzukommen. Hier hat er aber die Rechnung ohne Josef Schön aus Altmannshof gemacht. Schön schaffte es, dass alle an der Instandsetzung beteiligten Menschen und Firmen auf ihre Vergütung verzichteten. Angefangen bei ihm selbst, seinem Bruder mit Familie, dem Metallbaubetrieb Bär aus Riglashof, Hans Behrend, der die Schlosserarbeiten übernahm und schließlich dem Maler Albert Meier, der wie 2011 bereits die finalen Verschönerungen übernahm.
So kann der Betrag, den die Familie Trummer zur Verfügung gestellt hat, einem guten Zweck zugeführt werden. "Es wird für eine Kindereinrichtung, ich möchte heute aber noch nicht sagen für welche", so Josef Schön.
Dies ist aber keine Geheimniskrämerei von Schön, vielmehr ist es so, dass er noch zwei, drei weitere Projekte am Laufen hat und erst, wenn diese abgeschlossen sind, wird er die Höhe und den Empfänger verraten.
Altmannshof bei Poppenricht
24.07.2018 - 18:15 Uhr
Feldkreuz für guten Zweck instandgesetzt
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