109 Schüler der Amberger Schönwerth-Realschule feiern ihre Mittlere Reife

Amberg
27.07.2022 - 12:59 Uhr

109 von 115 Schülern können stolz auf ihr Abschlusszeugnis der Mittleren Reife sein, das sie nach sechsjähriger Schulzeit an der Staatlichen Schönwerth-Realschule erworben haben. Eine Absolventin glänzte mit dem Notendurchschnitt von 1,0.

von usc
Sie sind die Jahrgangsbesten der Schönwerth-Realschule Amberg (von links): Alexandra Martel (1,0), Melina Barbara Pusch (1,17), Liane Kempf (1,27), Marlen Braun (1,45) und Eleonora Schefer (1,50). Dazu gratulierte ihnen Realschuldirektor Matthias Schall (rechts).

Viel Beifall gab es im großen Saal des ACC für die Hauptpersonen der Staatlichen Schönwerth-Realschule, die nun das Zeugnis der Mittleren Reife in den Händen haben, und für die Akteure aus den Reihen der Schülerschaft, die die Feier pantomimisch und musikalisch umrahmten. In seiner Rede sprach Schulleiter Matthias Schall die Hoffnung aus, dass "die Schule den Absolventen das Wissen und die entsprechenden Werte mitgegeben hat, um mit ihrer Zukunft verantwortungsvoll umzugehen".

Sicherlich verbinden die Absolventen verschiedene Wünsche, Erwartungen und Hoffnungen mit dem Gedanken, wie das Morgen aussehen wird. Darüber stellte Schall einige philosophische Überlegungen an. Schall räumte ein, dass Jugendliche während des Corona-Lockdowns auf vieles verzichten mussten und durch die verschiedenen Maßnahmen in ihrem normalen Lebensrhythmus eingeschränkt wurden. "Trotz der zweijährigen Einschränkungen sind die Jugendlichen scheinbar nicht verzweifelt."

Mit Blick voraus stellte Schall fest: „Es ist nicht einfach möglich zu sagen, morgen interessiert mich nicht, denn ihr müsst im Morgen leben“. Er hoffe deshalb umso mehr, dass die Lehrer ihnen auf ihren Weg in eine selbstbestimmte Zukunft ein klein wenig unterstützen konnten. Sein Appell: „Verliert nie den Mut. Engagiert euch immer wieder aufs Neue. Steht zu euch selbst und entwickelt eure eigenen Gedanken und Positionen“.

Oberbürgermeister Michael Cerny, der auch die Grüße von Landrat Richard Reisinger überbrachte, empfand bei der Feier eine Mischung aus Freude und Stolz auf das Erreichte. Sein Dank galt auch den Eltern. Aus eigener Erfahrung wisse er, dass die Eltern die Prüfungen mental mitgeschrieben hätten. Die jungen Leute können nach seiner Überzeugung mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Mit ihrem Zeugnis hätten sie tolle Zukunftschancen erworben. Beiläufig stellte er die gute digitale Ausstattung der Schule durch die Stadt als Aufwandsträger heraus, und das schon weit bevor er es zum Distanzunterricht kam. Cerny wünschte sich abschließend, dass die jungen Leute nach Ende ihrer Ausbildung dem regionalen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen mögen.

Jessica Schmidt und Ceren Göz blickten in ihrer Eigenschaft als Sprecher der Absolventen auf sechs gemeinsame Schuljahre zurück, und Olga Golcer vom Elternbeirat tat dies aus Sicht einer Mutter. Zum Abschluss freuten sich Schulleiter Matthias Schall und Konrektor Andreas Rupprecht, die fünf Besten dieses Abschlussjahrgangs mit Ehrenpreisen auszuzeichnen: Alexandra Martel (Notendurchschnitt 1,0), Melina Barbara Pusch (1,17), Liane Kempf (1,27), Marlen Braun (1,45) und Eleonora Schefer (1,50).

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