Wenn man bei musikalischen Gesprächen den Namen Max Reger ins Spiel bringt, scheiden sich schnell die Geister, leider häufig in ein allzu klares Pro und Contra. Regers Mozart und Hillervariationen beispielsweise, oder die Ballettsuite, sind Wunderwerke der Orchesterliteratur. Dasselbe gilt für Regers wunderbare mozartischen Klavierwerke wie die vier Sonatinen oder die "Träume am Klavier".
Reger wurde vor 150 Jahren im oberpfälzischen Brand geboren, wuchs in Weiden auf, wo sein Vater Lehrer an der Präparandenschule war. Diesem verdankte er die frühe Begegnung mit der Orgel. Bereits mit 15 Jahren bekam der junge Max prägende Eindrücke vom Besuch der Bayreuther Festspiele und hatte bald darauf das Glück, dass Hugo Riemann auf sein ungewöhnliches Talent aufmerksam wurde. Der Verfasser einer maßgeblichen Musikenzyklopädie wurde sein Lehrer.
Am Stadttheater findet am Sonntag, 19. März, um 16. Uhr ein Liederabend zum 150. Geburtstag von Reger statt. Den Abend gestalten die gebürtige Bayreuther Mezzosopranistin Nicole Glamsch und Philipp Heiß am Klavier. Anlässlich des Jubiläumsjahrs legen sie dem Liederabend ein besonderes Konzept zugrunde: mit bekannten und weniger bekannten Liedern Regers und seiner Zeitgenossen laden sie das Publikum ein zu einer Reise durch das facettenreiche Leben eines der bedeutendsten, aber auch umstrittensten Musiker der deutschen Romantik ein.
Tickets gibt es ab Donnerstag, 16. Februar, in der Tourist-Info Amberg, telefonisch unter 09621/101 233, per Mail an ticket[at]amberg[dot]de oder im Webshop des Stadttheaters.













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