Amberg
28.11.2018 - 11:54 Uhr

5000 Bäume für die Umwelt

Bäume pflanzen - mit dieser Methode hat das Projekt "Plant for the Planet" dem Klimawandel den Krieg angesagt. Hilfe für Natur und Umwelt kommt von einer regionalen Firmengruppe. Mit einer Spende sollen 5000 neue Bäume Wurzeln schlagen.

Zusammen mit einigen Vertretern der Firmengruppe Danhauser präsentiert Jonas Reißenweber von "Plant fot the Planet" einen frisch gepflanzten Baum auf einem Baumarktparkplatz. Bild: exb
Zusammen mit einigen Vertretern der Firmengruppe Danhauser präsentiert Jonas Reißenweber von "Plant fot the Planet" einen frisch gepflanzten Baum auf einem Baumarktparkplatz.

Kinder sollen andere Kinder zu "Botschaftern für Klimagerechtigkeit" ausbilden. Das ist die Idee des Projekts "Plant for the Planet". Weltweit wollen Kinder aktiv etwas gegen den fortschreitenden Klimawandel unternehmen: Sie pflanzen Bäume. Über 100 000 Kinder sind Teil der Initiative und rund 70 000 von ihnen sind "Botschafter für Klimagerechtigkeit". Ein solcher ist auch Jonas Reißenweber. Das Pflanzen eines Baumes kostet im Schnitt rund einen Euro.

Ein solch internationales Klimaschutzprojekt möchte die Firmengruppe Danhauser unterstützen. Insgesamt 5000 Euro aus acht verschiedenen Baumärkten sowie zwei Bauzentren hat die Gruppe gesammelt. Klimagerechtigkeitsbotschafter Jonas Reißenweber nahm das Geld entgegen. "Als letztes Jahr dieser große Aufschrei durch die Medien ging, dass wir weg von Plastiktüten müssen, da haben wir beschlossen, dass wir da auch mitmachen", erklärt Gerd Döring vom Hagebaumarkt in Marktredwitz.

Daher habe sich das Unternehmen im vergangenen Jahr dafür entschieden, künftig keine Plastiktüten mehr anzubieten. Aus dem Aufsichtsrat sei dann die Idee gekommen, das mit den Restbeständen verdiente Geld an das Projekt "Plant for the Planet" zu spenden. Der Preis pro Tüte wurde auf 50 Cent erhöht. "Uns hat das Motto sehr gut gefallen, dass aus Plastiktüten Bäume werden", erinnert sich Döring. Seit der Spende habe sich bei dem Unternehmen schon wieder etwas getan. "Ich kann es ja verraten, mittlerweile haben wir schon wieder rund 1500 Euro im Sack. Wir hören erst auf, wenn alle Tüten weg sind. Dann melden wir uns wieder bei 'Plant for the Planet'."

 
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