12.08.2019 - 13:13 Uhr
AmbergOberpfalz

ACC beim Aufhübschen

Wenn hier der Maler kommt, um durchzuweißeln, muss er die Farbe palettenweise mitbringen. 2500 Quadratmeter an Wand- und Deckenfläche werden derzeit im Kongresszentrum neu gestrichen. Das ist die erste große Innenrenovierung nach 23 Jahren.

von Michael Zeissner Kontakt Profil

Amberg. (zm) Seit 23. Juli ist das Amberger Kongresszentrum (ACC) am südlichen Rand der Altstadt geschlossen. Ruhe kehrte deshalb nicht ein, Handwerker übernahmen das Regiment. "Wir haben uns natürlich intensiv um die regelmäßige Instandhaltung und den Gebäudeunterhalt gekümmert", sagt ACC-Geschäftsführerin Petra Strobl. "Aber nach mehr als 20 Jahren war das jetzt fällig."

Fällig wurde demnach eine neue Innenbeleuchtung für die öffentlich zugänglichen Verkehrsflächen sowie Erneuerung des Innenanstrichs im Unter- (Garderobenbereich), Erd- (Foyer) und Obergeschoss (Tagungs- und Seminarbereich) sowie eine komplett neue Küche für das ACC-Restaurant, das oft auch das Catering bei Veranstaltungen übernimmt. Die Gastronomie des Hauses soll Ende August wieder in Betrieb gehen, der Eröffungstermin für das ACC sei für 9. September vorgesehen, hat Strobl in ihrem Terminkalender stehen.

Am 13. September "geht es dann richtig los", da hat der Kreisverband der Imker gebucht und rund 800 Besucher angekündigt. Dem einen oder anderen wird gar nicht auffallen, dass die Stadt als Eigentümer des Hauses eine Million Euro in die erste umfassende Innensanierung des ACC stecken wird. "Der Charakter des Hauses soll gleich bleiben und wird sich nicht ändern", kündigt die ACC-Geschäftsführerin an. Hauptansatzpunkt sei die Umrüstung der bisherigen Innenbeleuchtung der Publikumsverkehrs-Flächen auf LED-Technik gewesen, um Energie zu sparen und diese Kosten zu senken.

Die 600 bisherigen Halogen-Deckenpunktstrahler werden deshalb ausgetauscht. Weil sie fast alle in die Abhängung aus Gipskarton eingelassen sind, werden diese Flächen und die Wände neu gestrichen. Fast ausschließlich weiß. Strobl legt großen Wert auf diese farbliche Zurückhaltung. "Das ist der Stil des Hauses und der soll beibehalten werden." Außerdem läuft es derzeit laut der Geschäftsführerin "sehr, sehr positiv im Vergleich zu den Vorjahren". Das Haus komme derzeit auf eine Auslastungsquote von 85 Prozent und 2020 sei "auch schon sehr gut gebucht". Ein garantierter Publikumsrenner steht nächstes Jahr sowieso an. Eine Sonderausstellung eines bildenden Künstlers von Weltrang, wie sie im zweijährigen Rhythmus stattfinden. 2018 galt sie Friedensreich Hundertwasser, wer es im nächsten Jahr sein wird, behält Strobl noch für sich.

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