Amberg
24.01.2023 - 17:18 Uhr

Amberg und Freudenberg schließen städtebaulichen Vertrag

Die Stadt Amberg und die Gemeinde Freudenberg arbeiten bei der Aufwertung von Ausgleichsflächen zusammen – OB Michael Cerny und Bürgermeister Alwin Märkl haben einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet.

Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny und der Bürgermeister von Freudenberg, Alwin Märkl (vorne von links), sowie Baureferent Markus Kühne, die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Anne-Katrin Kluth, und der Freudenberger Hauptverwaltungsleiter Christian Kätzlmeier (hintere Reihe von links.) bei der Vertragsunterzeichnung. Bild: Susanne Schwab/exb
Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny und der Bürgermeister von Freudenberg, Alwin Märkl (vorne von links), sowie Baureferent Markus Kühne, die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Anne-Katrin Kluth, und der Freudenberger Hauptverwaltungsleiter Christian Kätzlmeier (hintere Reihe von links.) bei der Vertragsunterzeichnung.

Zur Unterzeichnung eines städtebaulichen Vertrags, der die „Zusammenarbeit und Kostenbeteiligung in der Bauleitplanung und die Nutzung von Ausgleichsflächen auf dem Gemeindegebiet von Freudenberg“ regelt, sind die Vertreter der Stadt Amberg und der Gemeinde Freudenberg zusammengekommen. Dabei nahmen Bürgermeister Alwin Märkl und Verwaltungsleiter Christian Kätzlmeier vonseiten Freudenbergs sowie Oberbürgermeister Michael Cerny, Baureferent Markus Kühne und die Leiterin des Stadtplanungsamts, Anne-Katrin Kluth, für Amberg teil.

Grund für die Vereinbarung war laut einer Presseinfo der Stadt Amberg, dass ihr Ausgleichsflächen fehlen. Diese seien aber notwendig, da die meisten Baumaßnahmen einen Eingriff in die Natur darstellen. Deshalb sind Kommunen verpflichtet, für die betroffenen Bereiche Ausgleichsflächen zu schaffen. Das bedeutet, dass auf diesen Flächen Maßnahmen durchgeführt werden müssen, die die ökologische Qualität der Areale deutlich steigern.

Im Gemeindegebiet Freudenberg besitzt die Stadt Amberg mehrere Grundstücke, die diese Möglichkeit bieten. In dem unterzeichneten Kontrakt ist neben der notwendigen Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans geregelt, dass es nicht mehr für jedes Grundstück einzeln die Zustimmung Freudenbergs für Ausgleichsmaßnahme, braucht. Stattdessen wird der Stadt nun das Recht eingeräumt, diese, sowie weitere, künftig anzukaufende Flächen zu diesem Zweck zu nutzen. Freudenberg bleibt zu 30 Prozent der Flächen ein Zugriffsrecht erhalten.

Cerny freute sich über das Signal der Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, „zumal wir auf diese Weise der Natur tatsächlich etwas zurückgeben können und diese wirklich profitiert“. Nun ist in einem nächsten Schritt geplant, dass ein Planungsbüro den aktuellen Flächenzustand erfassen soll.

 
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