Der Verschenkeschrank, den Margit Haberberger und ihre Tochter Paula mitten im Corona-Lockdown erfunden haben, geht wieder auf Wanderschaft. Nachdem sich jeder, der wollte, von Ende Januar bis Mitte April bei den Haberbergers in der Steigerstraße am Wagrain bedienen konnte, zog der Schrank nach Alt-Eglsee zu Sabine Kreiner um. Seit Samstag ist der Kasten, den Paula Haberberger liebevoll "Frieda" getauft hat, zurück am Wagrain - bei Nina Bogner in der Bergmannstraße. Bei einem Spaziergang war die Mutter von Leopold und Frau von Tobias Bogner auf den Schrank aufmerksam geworden: "Das ist eine gute Sache. Das muss man unterstützen." Sie hinterließ einen Zettel und bat darum, "Frieda" bei sich aufstellen zu dürfen. Gesagt, getan: Seit Samstag bieten die Bogners alle Sachen, die sie nicht mehr benötigen, gratis an und wollen dafür keine Gegenleistung. Das ist das Prinzip des Schranks: Jeder darf sich nehmen, was er will. Niemand darf aber etwas hineinlegen. Etwa acht Wochen wird "Frieda" in der Bergmannstraße sein, bevor die Reise weitergeht. Wohin, ist noch unklar. Das müssen die Haberbergers noch entscheiden. Auf ihrer Interessentenliste stehen aktuell sieben Namen.
Amberg
30.05.2021 - 15:23 Uhr
Amberg: Verschenkeschrank jetzt in der Bergmannstraße am Wagrain
von Thomas Kosarew
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