27.03.2020 - 14:36 Uhr
AmbergOberpfalz

Amberger Zeitung streamt zwei Gottesdienste im Internet

Gottesdienst in Corona-Zeiten? Entweder ohne Gläubige in der Kirche, wie bei den Katholiken. Oder gar nicht, wie bei den Protestanten. Oder übers Internet: Die AZ bietet am Sonntag, 29. März, Live-Streams aus zwei Amberger Kirchen.

In der Basilika St. Martin in Amberg gibt es zwar noch Gottesdienste, allerdings nur nichtöffentlich. Pfarrer Thomas Helm (Mitte), Kirchenmusiker Bernhard Müllers (links) und Mesner Thomas Pesold stehen dabei alleine am Sakramentsaltar. Interessierte können trotzdem dabei sein - übers Internet.
von Heike Unger Kontakt Profil

Thomas Helm, der Pfarrer von St. Martin, hat diese Idee, mit der die Redaktion auf ihn zugekommen ist, am vergangenen Sonntag schon einmal selbst ausprobiert – und war begeistert von der Resonanz, die ihm auch nach dem Live-Stream des Gottesdienstes aus der Basilika viele positive Rückmeldungen aus seiner Pfarrei beschert hat. Am nächsten Sonntag, 29. März, können Interessierte den Gottesdienst in St. Martin erneut übers Internet mitfeiern. Die Amberger Zeitung überträgt ihn per Live-Stream ab 9 Uhr auf ihrer Facebookseite im Internet (facebook.com/OnetzAmberg). Auch danach ist die Übertragung hier noch als Video abrufbar.

Zuletzt ganz auf ihre Gottesdienste verzichten mussten wegen der Coronakrise die evangelischen Christen in Amberg. Das ist am Sonntag, 29. März, anders: Ab 10.30 Uhr überträgt die AZ auch aus der evangelischen Paulanerkirche einen Gottesdienst. Der fällt nicht nur wegen der Übertragung im Internet aus dem Rahmen: Die Paulaner stellen der Gemeinde hier ihre beiden neuen Geistlichen vor, die zwei länger verwaiste Pfarrstellen neu besetzen. Pfarrerin Julia Sollinger übernimmt die Pfarrstelle im Andreas-Hügel-Haus, Pfarrer Matthias Weigart die zweite Pfarrstelle in Paulaner. Beide feiern diesen Sonntagsgottesdienst in Paulaner gemeinsam mit ihren Kollegen Joachim von Kölichen (Paulaner) und Bernd Schindler (Kümmersbruck). "Jetzt sind wir wieder komplett", freut sich Joachim von Kölichen darüber – und über die Möglichkeit, per Internet-Gottesdienst Kontakt zu seiner Gemeinde zu bekommen.

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