Das Tagebuch der Anne Frank ist vermutlich den meisten ein Begriff. Wie durch ein Wunder hat das rot-weiß-karierte Büchlein – im Gegensatz zu seiner Autorin – überlebt und gibt heute Auskunft über eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.
Die 13-jährige Anne berichtet am Anfang ihres Tagebuchs von den alltäglichen Problemen, die Jugendliche heute ebenso kennen: Streit mit der Familie, Verliebtheit, Einsamkeit. Doch ihr Leben nimmt eine brutale Wendung, als sie gemeinsam mit ihrer Familie zu einer Flüchtenden wird, die sich vor Gewalt, Diskriminierung und nicht zuletzt dem Tod in Sicherheit bringen muss. "Das Tagebuch legt Zeugnis ab von der Verfolgung, der die Familie Frank, stellvertretend für alle jüdischen Familien während des Nationalsozialismus, ausgesetzt war", heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Kulturamt Amberg.
Das Theater Artisanen bringt den berühmten Stoff mit Figuren und Objekten auf die Bühne. Die in Handarbeit gefertigten Puppen sowie das gesamte Bühnenbild "zeugen von einer großen Liebe zum Detail". Bewundern können Zuschauer ab zwölf Jahren dieses Werk in zwei Schulvorstellungen am Dienstag, 19., und Mittwoch, 20. Oktober, jeweils um 10 Uhr sowie in einer Familienvorstellung am 19. Oktober um 18.30 Uhr. Nach jeder der Vorstellungen gibt es ein Nachgespräch mit den Spielern, zu dem das junge Publikum eingeladen ist.
Vor dem Eintritt in das Stadttheater findet eine 3G-Kontrolle statt. Die Besucher werden daher gebeten, einen entsprechenden Nachweis mitzubringen. Außerdem muss im gesamten Stadttheater eine medizinische Maske oder ein FFP2-Exemplar getragen werden. Da am Sitzplatz die Abstände nicht eingehalten werden können, gilt diese Pflicht auch während der Vorstellung. Für Schulklassen treffen gegebenenfalls andere Richtlinien zu. Das werde dann aber entsprechend und rechtzeitig kommuniziert.





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