14.03.2019 - 15:37 Uhr
AmbergOberpfalz

Vom Arbeitslosen zur Fachkraft

Ausbildung ist der Grundpfeiler einer erfolgreichen Zukunft - für Betriebe und Beschäftigte gleichermaßen. Schon heute fehlen auch in der Region Amberg-Sulzbach Fachkräfte.

Sie stellen die Initiative Zukunftsstarter plus vor: Manfred Tröppl, Geschäftsstellenleiter der Agenturen für Arbeit Amberg und Sulzbach-Rosenberg, und Teamleiterin Stefanie Bauer.
von Externer BeitragProfil

"Eine Lücke, die wir schließen möchten", sagt Stefanie Bauer, Teamleiterin Arbeitsvermittlung der Agenturen für Arbeit Amberg und Sulzbach-Rosenberg.

Bereits seit 2013 gibt es laut einer Pressemitteilung bundesweit Initiativen, um Fachkräftepotenziale in der Altersgruppe der 25- bis 35-Jährigen zu erschließen und diese in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Agenturen für Arbeit Amberg und Sulzbach-Rosenberg sowie das Jobcenter Amberg-Sulzbach möchten in der Region mit der Initiative Zukunftsstarter plus jedoch nicht nur Menschen bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres ansprechen. Das neue Angebot richtet sich auch an ältere, berufserfahrene Personen, die zum Beispiel keine Ausbildung absolviert haben oder bereits seit längerer Zeit in an- oder ungelernter Tätigkeit beschäftigt sind. In dem Schreiben heißt es: "Die Qualifizierungs- und Unterstützungsmöglichkeiten sind vielfältig." Manfred Tröppl, Geschäftsstellenleiter der Agenturen für Amberg und Sulzbach-Rosenberg, sagt dazu: "Unternehmen sind heute mehr denn je auf qualifiziertes Personal angewiesen. Dabei verlassen schon jetzt zahlreiche Betriebe eingefahrene Wege. Viele öffnen ihren Betrieb für junge Menschen, die ihre Ausbildung in Teilzeit absolvieren möchten, die nach Deutschland geflüchtet sind oder schon seit längerer Zeit im Berufsleben stehen, aber keinen Berufsabschluss haben."

Die Agentur für Arbeit lädt daher im Zuge ihrer Initiative "Zukunftsstarter plus" alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung für Dienstag, 2. April, ins Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit an der Jahnstraße ein. Beratungsfachkräfte unterrichten über die im Rahmen der Initiative möglichen Aus- und Weiterbildungs-, Unterstützungs- sowie Fördermöglichkeiten. Dabei spiele es keine Rolle, ob jemand arbeitslos oder arbeitsuchend gemeldet ist, sich in einer Beschäftigung befindet oder wegen der Betreuung oder Pflege von Kindern oder Angehörigen zu Hause ist und wieder ins Berufsleben einsteigen möchte.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Möglich ist das mit der Antwortkarte im Flyer. Dieser liegt bei den beiden Agenturen für Arbeit, Bildungsträgern, Städten, Gemeinden und Volkshochschulen in der Region aus. Anmeldung auch unter Amberg.122-Vermittlung[at]arbeitsagenur[dot]de oder Sulzbach-Rosenberg.122-Vermittlung[at]arbeitsagentur[dot]de

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