Amberg
28.08.2026 - 11:39 Uhr

Arbeitslosigkeit im Bezirk Schwandorf steigt im August

Im August hat die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf zugenommen. Saisonale Effekte und das Ende von Ausbildungen sind die Gründe.

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf hat zugelegt. Eine Besserung der Situation verspricht sie sich vom Ende der Sommerpause. Symbolbild: Martin Schutt/dpa
Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf hat zugelegt. Eine Besserung der Situation verspricht sie sich vom Ende der Sommerpause.

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf, der die Stadt Amberg, den Landkreis Amberg-Sulzbach, den Landkreis Cham und den Landkreis Schwandorf umfasst, ist im August 2026 gestiegen. Laut einer Pressemitteilung sind saisonale Effekte, wie das Ende von Ausbildungen und Befristungen sowie die Ferienzeit, die Hauptursachen für die Zunahme. Insgesamt waren 9.399 Menschen arbeitslos gemeldet, was einem Anstieg von 515 Personen (5,8 Prozent) im Vergleich zum Juli entspricht. Gegenüber dem Vorjahr sind es 69 Personen mehr, was einem Anstieg von 0,7 Prozent entspricht. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,8 Prozent, 0,2 Prozentpunkte höher als im Vormonat und 0,1 Prozentpunkte höher als im Jahr 2025.

Trotz des Anstiegs insgesamt verzeichnete die Agentur für Arbeit Schwandorf im Vorjahresvergleich einen Rückgang der Arbeitslosigkeit bei ausländischen Staatsangehörigen um etwa 9 Prozent im Bereich der Grundsicherung. Dieser Rückgang ist überwiegend auf Personen aus nichteuropäischen Asylherkunftsländern zurückzuführen.

Im August wurden 948 neue Stellen gemeldet, 81 mehr als im Juli und 19 mehr als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es im Dienstleistungssektor, im Bau- und verarbeitenden Gewerbe, im Handel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Insgesamt befinden sich 5333 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Deren Vorsitzender der Geschäftsführung, Siegfried Bäumler, betont, dass der Stellenzugang weiterhin positiv sei und die Nachfrage nach Arbeitskräften nach der Sommerpause wieder zunehme.

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