Amberg
17.10.2025 - 12:00 Uhr
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Ausschuss diskutiert Verlängerung des Amberger Altstadtfestes 2026

Drei Tage Altstadtfest: Den Wunsch vieler Amberger hat die Amberger Congress Marketing jetzt offiziell vorgebracht – weil 2026 ein Jubiläumsjahr fürs Fest ist. Der Hauptausschuss ist nicht abgeneigt. Das letzte Wort hat aber der Stadtrat.

Beste Stimmung am Marktplatz beim Amberger Altstadtfest 2025: Im kommenden Jahr könnte es sogar wieder einmal länger, nämlich drei statt zwei Tage lang, laufen. Archivbild: Petra Hartl
Beste Stimmung am Marktplatz beim Amberger Altstadtfest 2025: Im kommenden Jahr könnte es sogar wieder einmal länger, nämlich drei statt zwei Tage lang, laufen.

Das Amberger Altstadtfest nicht nur zwei, sondern drei Tage lang feiern: Viele Besucher wünschen sich das schon lange – jetzt diskutierte der Hauptausschuss darüber. Die Amberger Congress Marketing (ACM), die das Altstadtfest organisiert, hat nun vorgeschlagen, es 2026 auf drei Tage auszudehnen. Hintergrund ist, dass das Amberger Altstadtfest im nächsten Jahr zum 50. Mal stattfindet. Die ACM hat deshalb beantragt, im Jubiläumsjahr nicht nur Samstag und Sonntag zu feiern, sondern auch am Freitag bereits Festbetrieb zu erlauben. Dann würde das Fest vom 12. bis 14. Juni 2026 über die Bühne gehen.

Der Vorschlag der ACM: Das Altstadtfest soll bereits am Freitag um 16 Uhr starten und um 18 Uhr offiziell eröffnet werden, um auch Arbeitenden die Möglichkeit zu geben, dabei zu sein. Die Musikspielzeit am Freitag und Samstag wäre dann bis 24 Uhr geplant. Um den Anwohnern vor allem nachts ab 22 Uhr nicht zu viel zuzumuten, lautete der Vorschlag, eine Tag- und Nachtspielzeit-Lautstärke für die Bands vorzuschreiben. "Man muss sehen, wie wir das am Ende regeln. Immerhin haben nicht alle Bands Limiter und selbst wenn, sind diese schnell zu umgehen", sagte Oberbürgermeister Michael Cerny mit Blick auf die Möglichkeit, bei der Musik bestimmt Schwellenwerte technisch zu regeln (Limiter).

Viel Abstimmung nötig

Sollte das Altstadtfest auf drei Tage verlängert werden, muss viel Abstimmungsarbeit geleistet werden. Unter anderem müsste der Wochenmarkt am Freitag in die Große Rathaus- und die Bahnhofsstraße verlegt werden. Dabei ist aber unklar, ob dies durch dann laufende Baumaßnahmen in der Großen Rathausstraße überhaupt möglich wäre. Außerdem ist die Stromversorgung der Marktstände zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu garantieren. Zudem müsste mit einigen Pfarreien gesprochen werden, um Anpassungen und Einschränkungen für Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen vornehmen zu können.

Ein großer Teil der Arbeit beim Altstadtfest wird in der Regel von Vereinen gestemmt. Sollte der Aufbau bereits unter der Woche stattfinden, könnte dies zu Schwierigkeiten in der Personalfindung führen. Dafür ist die enge Zusammenarbeit der Stadt und der Vereine wichtig, um den Aufbau reibungslos über die Bühne zu bringen. "Man muss mit den Vereinen in den Austausch gehen, um mögliche Engstellen zu identifizieren und ihnen gegebenenfalls unter die Arme greifen zu können", sagte Matthias Schöberl (CSU).

Der Stadtrat entscheidet

Mit den Einzelhändlern und Gastronomen am Marktplatz müsste es Absprachen geben: Insbesondere die Anlieferung und Zugänglichkeit sowie Sichtbarkeit der Schaufenster sollen trotz des früheren Altstadtfestes gegeben sein. Für die Gastronomen soll ein Weg gefunden werden, die ausfallenden Einnahmen durch den Wegfall des Außenbereichs auszugleichen.

Ohne große Diskussion wurde dem Antrag zugestimmt, damit er nun im Stadtrat diskutiert und feingeschliffen werden kann. "Sollte sich diese einmalige Umstellung auf drei Tage bewähren, so kann man vielleicht auch in Zukunft darüber nachdenken, das Fest auf drei Tage zu erweitern. Natürlich nur, wenn es mit den Anwohnern und Geschäften so geregelt ist, dass alle zufrieden sein können", sagte Klaus Ebenburger (Grüne).

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Amberg13.06.2023
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