10.02.2019 - 09:12 Uhr
AmbergOberpfalz

Auszeichnung für junge Künstler

Amberg vergibt wieder seinen mit 6000 Euro dotierten Kulturförderpreis für junge Künstler. Bis Freitag, 1. März, sind Bewerbungen möglich.

Preisträger von 2017 waren der Jugendtheaterclub und das Gesangs-Ensemble Vox Aeterna - hier beim Auftritt anlässlich des Leserfestes zum Jubiläum "150 Jahre Amberger Zeitung" im Sommer 2018.
von Uli Piehler Kontakt Profil

2011 hatte der Kulturförderpreis der Stadt Amberg Premiere. Erstmals durften sich damals drei vielversprechende Nachwuchskünstler über diese offizielle kommunale Auszeichnung freuen. 2019 wird der Preis nun bereits zum fünften Mal vergeben. Ziel ist es laut einer Pressemitteilung der Stadt, "die besondere künstlerische Begabung junger Menschen zu würdigen und ihre künftige Entwicklung auch in finanzieller Hinsicht zu fördern".

Aus diesem Grund ist der Kulturförderpreis der Stadt Amberg mit insgesamt 6000 Euro dotiert, wobei das Preisgeld im Falle mehrerer Preisträger auch aufgeteilt werden kann. Voraussetzung für die Zuerkennung des Preises sind außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiet der bildenden oder darstellenden Künste oder aber im Bereich Musik, Literatur oder Film. Darüber hinaus müssen die Kandidaten durch Geburt, Leben oder Werk mit der Region Amberg verbunden sein und dürfen bis zum Bewerbungsschluss das 27. Lebensjahr nicht vollendet haben. Das Bewerbungsverfahren endet zum 1. März des jeweiligen Jahres. Auch für die aktuelle Ausschreibung ist es daher noch bis zu diesem Tag möglich, sich entweder selbst um den Preis zu bewerben oder aber einen jungen Künstler als Preisträger vorzuschlagen.

Bewerbungen und Vorschläge sind schriftlich beim Kulturamt der Stadt Amberg, Zeughausstraße 1 a, 92224 Amberg, einzureichen und müssen neben dem Anschreiben einen kurzen Lebenslauf, Angaben zum bisherigen Werdegang und zur künstlerischen Zielsetzung enthalten. Gleichzeitig sind Nachweise über die künstlerische Tätigkeit und gegebenenfalls Exponate vorzulegen.

Bei den Objekten ist zusammen mit den Unterlagen eine Einverständniserklärung einzureichen, dass die Kunstwerke auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden dürfen. Ebenso ist dazulegen, in welcher Weise man im Falle eines Zuschlags an der Übergabeveranstaltung mitwirken kann und möchte. Zudem ist vonseiten des Bewerbers oder Vorgeschlagenen zu gewährleisten, dass die künstlerische Betätigung auf Dauer angelegt ist.

Dies kann zum Beispiel durch die Aufnahme eines Kunststudiums oder die Teilnahme an Ausstellungen oder Wettbewerben nachgewiesen werden. Auch dann, wenn aufgezeigt wird, dass im späteren Beruf eine künstlerische Betätigung angestrebt wird, gilt der Nachweis als erbracht. Eine Jury, die sich aus Vertretern der Stadt Amberg, Kulturexperten und Vertretern der Siemens AG - die auch die Hälfte des Preisgeldes beisteuert - zusammensetzt, wählt unter den eingegangenen Bewerbungen und Vorschlägen aus.

Auf der Grundlage dieses Besetzungsvorschlags wird schließlich der Kulturausschuss über die endgültige Vergabe des neuen Kulturförderpreises Amberg entscheiden. "Die Stadt Amberg hofft, mit diesem Angebot viele begabte Nachwuchskünstler ansprechen zu können, um ihnen auf diese Weise eine kleine Starthilfe für ihre weitere künstlerische Laufbahn zu geben", heißt es in der Info.

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