08.12.2019 - 16:22 Uhr
AmbergOberpfalz

Baugebiet für die Zukunft in Amberg-Luitpoldhöhe

Baugrund ist knapp in der Stadt Amberg. Größere zusammenhängende Flächen für Baugebiete sind kaum noch zu bekommen. Da erinnert man sich schon mal an den "vergessenen" Stadtteil Luitpoldhöhe.

So würde das neue Baugebiet in Luitpoldhöhe aussehen. In der Bildmitte befindet sich die steile Kehre der Selgradstraße hinauf nach Neuricht.
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Dort oben, am Hang im Bereich der großen Kehre der Selgradstraße hinauf nach Neuricht, soll jetzt ein neues Baugebiet erschlossen werden. Auf gut 5,44 Hektar könnten insgesamt 46 Einzelhaus-Parzellen untergebracht werden. Den entsprechenden Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan nahm der Bauausschuss am Mittwoch einstimmig an.

Die Erschließung ist allerdings nicht ganz einfach, wie Baureferent Markus Kühne am Mittwoch erläuterte. Die Häuser müssen in einen steilen Nordosthang gebaut werden, teilweise beträgt das Gefälle hinunter in Richtung Sulzbacher Straße 17 Prozent. Und noch etwas kommt laut Kühne hinzu: Straßen und Kanäle in Luitpoldhöhe befinden sich zum größten Teil nicht im allerbesten Zustand. "Das wäre dann auch der Einstieg in die Erneuerung der Infrastruktur", machte Kühne auf mögliche Folgekosten aufmerksam.

Sorgen bereitete auch Dieter Amann (SPD) die verkehrstechnische Erschließung. So verfüge beispielsweise die Hörburgerstraße, in deren Verlängerung ein Teil des Baugebiets liegen soll, derzeit noch nicht einmal über einen Gehsteig. Markus Kühne nickte wissend mit dem Hinweis, das neue Baugebiet sei ja auch eher als eines für übermorgen zu betrachten, nicht für morgen. Zumal auch das Landschaftsschutzgebiet betroffen wäre.

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