29.06.2018 - 15:15 Uhr
AmbergOberpfalz

Bereit für die großen Chancen im Leben

Laut Studiendirektor Werner Kraus können "68 Gladiatoren nach zwölf Jahren und vielen harten Prüfungskämpfen die Arena Schulzeit verlassen".

Die GMG-Abiturienten mit einem Notenschnitt von 1,5 und besser. Hintere Reihe von links: Benedikt Eckl (1,4), Dorothea Niller (1,0), Emily Eckert (1,5) und Felix Weiser (1,3). Vorne von links: Oberstufenkoordinator Studiendirektor Rüdiger Gleis, Thomas Ratzke (1,4), Cynthia-Marie Skorczyk (1,4), Christina-Sophie Schmidt (1,5) und Martin Mocker (1,1).

(gfr) Laut Studiendirektor Werner Kraus können "68 Gladiatoren nach zwölf Jahren und vielen harten Prüfungskämpfen die Arena Schulzeit verlassen". Bei der Entlassfeier des Gregor-Mendel-Gymnasiums sagte er, dass 18 Absolventen eine Eins vor dem Komma haben.

"Das kenne ich, wenn man in der Abiturfeier sitzt und auf die Zeugnisübergabe wartet", sagte Oberbürgermeister Michael Cerny, denn fast auf den Tag genau vor 35 Jahren sei auch er in der GMG-Aula gesessen: "Wäre ich vor 35 Jahren hier am Pult gestanden - ich hätte kein Wort heraus gebracht." Für alle Absolventen gebe es im künftigen Leben riesige Chancen, denn Fachkräfte seien Mangelware. Die Region biete genügend Studien- und Ausbildungsplätze. Und vielleicht könne sich der eine oder andere für ein Ehrenamt begeistern.

Erinnerungen an seine Abiturfeier am GMG hatte auch der OTH-Professor Martin Frey, aber das sei mittlerweile 21 Jahre her. Nach beruflichen Zwischenstationen in Berlin und München sei er vor fünf Jahren mit seiner Familie wieder nach Amberg zurückgekehrt und habe gerne die Verantwortung für die Kooperation zwischen dem GMG und der OTH übernommen. Für den Elternbeirat betonte Birgitt Beier, dass die Gladiatoren die Arena GMG erfolgreich verlassen, aber nun neue Schauplätze bevorstehen, an denen gekämpft und gesiegt werden müsse. Auch Schülersprecherin Maria Gruber griff das Gladiatoren-Bild auf.

Laut Oberstudiendirektor Peter Welnhofer meinen viele, ein Abitur sei ohne Schweiß zu erreichen. Aber wer den Schonraum Schule hinter sich gelassen habe, werde bald feststellen, dass an Universitäten und in Betrieben erheblich mehr Leistung abverlangt werde. Wer sein Abiturzeugnis bekommt, habe es sich redlich verdient und auch was dafür getan, aber man sollte Eltern und Lehrer nicht vergessen, die zum Erfolg beigetragen haben. Die Ausbildung am Gymnasium sei eine Voraussetzung, an herausragender Stelle in der Gesellschaft wirken zu können.


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