04.09.2018 - 17:27 Uhr
AmbergOberpfalz

Bergsteig eine Stimme geben

Der Bergsteig ist herausgetreten aus seinem Schattendasein. Davon ist Peter Dankesreiter überzeugt und schreibt das auch dem Engagement des vor 20 Jahren gegründeten CSU-Ortsverbandes zu.

Die geehrten Gründungsmitglieder.

Peter Dankesreiter erklärte bei der 20-Jahr-Feier des CSU-Ortsverbandes, dass es diesem gelungen sei, vor allem in den Anfangsjahren dem Bergsteig "eine Stimme zu geben". Die CSU habe beispielsweise durch ihre Initiative für das Projekt "Soziale Stadt" einiges am Bergsteig bewegen können. Stadtrat Michael Schittko, nach Peter Dankesreiter, Alexander Patt, Helmut Kopecky und Viola Kopecki mittlerweile fünfter Vorsitzender des Ortsverbands, hatte den Rückblick auf 20 Jahre CSU Bergsteig dem Gründervater Peter Dankesreiter überlassen.

"Der Zustand am Bergsteig war damals erbärmlich", blickte der einstige Vorsitzende zurück. "Wir fühlten uns als Ortsteil vergessen und von der allgemeinen Entwicklung abgehängt." Während im Rest der Stadt die Baugebiete prosperierten, "wuchsen bei uns die Birken aus Kellerschächten der bundeseigenen Wohnanlage".

Nach der Gründungsversammlung, die laut Dankesreiter guten Zulauf hatte, fasste der junge Vorstand die dringendsten Probleme in einem Zehn-Punkte-Plan zusammen, der den Ortsverband noch heute begleitet. Vordringlichstes Ziel war es laut Dankesreiter, die Wohnsituation zu verbessern. Im damaligen Bundestagsabgeordneten Rudolf Kraus habe die CSU Bergsteig einen starker Partner gefunden, "der nicht nur ein Herz für kleine Leute, sondern auch das politische Gewicht hatte, uns zu unterstützen". Dankesreiter zeigte sich überzeugt, "dass durch unser Engagement das Projekt 'Soziale Stadt' auf den Bergsteig geholt wurde und der Verkauf an die Stadtbau erst möglich gemacht wurde".

Durch die "Soziale Stadt" sei ein Wechsel eingeleitet worden. Architekten hätten Ideen entwickelt, die "zwar teuer waren, aber bald auf dem Müllplatz der Realität landeten". Die verschiedenen Immobilienbesitzer, allen voran die Stadtbau, hätten ihre Hausaufgaben gemacht, wenngleich Dankesreiter findet, dass "der Polizeiblock als Reminiszenz an den Bergsteig hätte erhalten werden sollen". Gebäude seien saniert, Balkone angebaut, Fassaden gestrichen worden. Der Inter Bergsteig habe einen neuen Sportplatz bekommen, das Kaufland sei verkehrstechnisch angeschlossen worden.

An der Leopoldkaserne sei ein neuer Kreisverkehr entstanden. Es werde ein neuer Bebauungsplan realisiert und für viele Millionen Euro eine Unterkunft für anerkannte Asylbewerber geschaffen. Leider würden bedürftige Einheimische nicht davon profitieren, bedauerte Dankesreiter. Als vorrangige Punkte der künftigen politischen Arbeit nannte Dankesreiter unter anderem die Nachfolgenutzung der Leopoldkaserne und die Entwicklung des Baugebiets Bergsteig, die verkehrstechnische Anbindung an Kümmersbruck und die Aufwertung des Rosenthal-Gropiusbaus als Industriedenkmal.

Info:

MdL Harald Schwartz erläuterte die von Bayern aus initiierten Bemühungen um eine sinnvolle Nachnutzung der Leopoldkaserne und die damit einhergehenden Probleme, aber auch die Aufwertung der Region durch Verlagerung von Landeseinrichtungen nach Amberg. MdB Alois Karl hob die Leistungen von Landes- und Bundesregierung hervor: „Wir können mit unserer Politik bestehen, Mit einer anderen Regierung würde es uns kein Yota besser gehen.“

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