13.02.2020 - 11:41 Uhr
AmbergOberpfalz

Zu Besuch im Waldkindergarten der Firma Baumann

Es ist die erste Einrichtung ihrer Art im Stadtgebiet - der Waldkindergarten der Firma Baumann in Amberg. Junge Union und CSU informieren sich vor Ort und sind voll des Lobes. Doch eine Sache läuft nicht so wie geplant.

Der JU Amberg und der CSU-Stadtratsfraktion wurde von Kindergartenleiter Markus Linsmeier (ganz links) und Annette Baumann (Achte von rechts) der erste Amberger Waldkindergarten gezeigt.
von Autor TNEProfil

„Bei uns wachsen die Kinder zusammen mit der Natur auf und lernen so ganz bewusst von klein auf ihre Umgebung kennen“, erklärte Markus Linsmeier, Leiter des Waldkindergartens der Firma Baumann bei einem Besuch des Kreisverbandes der Jungen Union. Mit dabei waren auch Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Ammersricht-Wagrain und der Stadtratsfraktion.

Der Kindergarten befindet sich in einem Waldgebiet zwischen Ammersricht und dem Industriegebiet Nord. An der Seite von Initiatorin Anette Baumann führte Linsmeier die Gäste über das Gelände. „Es ist ein neue Art von Kindergarten, über die wir uns gern informieren lassen wollten. Gerade für uns als JU, in der es auch junge Familien gibt, ist das besonders interessant“, begründete Kreisvorsitzender Florian Füger das Interesse an der neuen Einrichtung, die montags bis donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 14 Uhr geöffnet ist.

Betreut werden 22 Buben und Mädchen im Alter zwischen zweieinhalb und sechs Jahren. Die Trägerschaft hat das Bayerische Rote Kreuz übernommen. „Es ist etwas schade, dass dabei nur drei Kinder von Beschäftigten unserer Firma dieses Angebot nutzen, aber es ist schon mal ein Anfang“, erklärte Annette Baumann, die den Kindergarten in erster Linie für die Angestellten ihrer Firma geplant hatte. Treffpunkt ist jeden Morgen auf dem Werksgelände an der Oskar-von-Miller-Straße, wo in drei Containern Toiletten, Sitzgelegenheiten und Spielzeug vorhanden sind. Im Anschluss marschiert die Gruppe zu dem rund 300 Meter entfernten Waldstück. Direkt daran grenzt eine Lichtung, an auf der eine Hütte mit Holzofen und Heizung errichtet wurde, in der sich die Kinder aufwärmen können. Dort gibt es auch das Mittagessen. Am Nachmittag marschiert die Gruppe wieder gemeinsam zum Werksgelände.

„Es ist wirklich schön, dass es so etwas nun auch in unserer Stadt gibt“, sagte stellvertretender JU-Kreisvorsitzende Tobias Stubenvoll, der die Idee zu dem Besuch hatte. Annette Baumann äußerte den Wunsch, den Bau eines Tores an der Einmündung in die Wernher-von-Braun-Straße zu ermöglichen, damit die Kinder nicht einfach so auf die Straße rennen. Fraktionsvorsitzender Dieter Mußemann sicherte die Unterstützung der CSU zu.

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