04.05.2021 - 16:20 Uhr
AmbergOberpfalz

Blühwiese am Beruflichen Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg gesät

Nicht nur Schüler, sondern auch Bienen, Hummel und Schmetterlinge sollen sich am Beruflichen Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg wohlfühlen. Das zumindest wäre der Wunsch der Landkreisgärtner, die dort eine Blühwiese ansäten.

Schon bald soll hier eine bunte Blumenwiese erblühen und den Insekten Nahrung bieten. Vorne, von links: Thomas Lehmeier, Stellvertretender Schulleiter BSZ, Simon Hambeck, Umweltbeauftragter BSZ, Schulleiterin Sabine Fersch, Landrat Richard Reisinger und Kreisfachberaterin Michaela Basler; (hinten, von links: Thomas Weißenberger, Hausmeister BSZ, sowie die Landkreisgärtner Markus Ertl, Josef Landshammer und Andreas Bogner.
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Im Beisein von Landrat Richard Reisinger und Sabine Fersch, Schulleiterin des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Sulzbach-Rosenberg, säten die Landkreisgärtner im Eingangsbereich der Schule eine Blumenwiese an. Auf Initiative der Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Amberg-Sulzbach, Michaela Basler, sollen auf der 100 Quadratmeter großen Fläche schon in wenigen Wochen heimische Wildblumen wie Acker-Ringelblume, Wiesen-Schaumkraut und Gelbklee erblühen - je bunter, desto besser für die Insekten, denen die Pollen und der Nektar der Blüten als Nahrungsquelle dienen werden, wie es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes heißt.

„Das ist eine tolle Aktion, auf dem Schulgelände eine Blumenwiese für die Insekten anzulegen“, lobte Landrat Richard Reisinger, der auch Vorsitzender des Kreisverbandes für Gartenkultur und Landespflege Amberg-Sulzbach ist. Die Schulleiterin hatte die Idee, den Eingangsbereich der Schule mit einer hübschen Blumenwiese aufzuwerten, um die Schüler des BSZ für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Unterstützung erhielt sie dabei von Simon Hambach, der sich als Umweltbeauftragter um die Klimaaspekte an der Schule kümmert. „Die Nachhaltigkeit der heimischen Blumenwiese wird später im Religions- und Ethikunterricht vertieft“, so Hambach.

Die Landkreisgärtner Josef Landshammer, Andreas Bogner und Markus Ertl hatten die Fläche im Vorfeld mehrmals vertikutiert, um den Boden vorzubereiten. Nach dem Aussäen wurden die feinen Blumensamen vorsichtig eingearbeitet, eingewalzt und gut gewässert. „Nach und nach können die mehrjährigen Samen aufgehen, so dass es jedes Jahr bunter blühen wird“, erklärt Michaela Basler. Indes wirbt Landrat Richard Reisinger dafür, die Aussaat von Blumenwiesen nachzuahmen. „Vielleicht gibt es ja ein paar Quadratmeter an Gewerbeflächen oder in privaten Gärten, die sich dafür eignen. Die Natur und die Insekten werden es danken“, so der Landrat. Zumal die Pflege einer Naturwiese weniger aufwändig sei als die einer Rasenfläche, heißt es. Nur ein bis zwei Mal im Jahr muss gemäht werden, wie Kreisfachberaterin Michaela Basler ergänzt. Weitere Tipps für naturnahes Gärtnern erteilt die Expertin für Gartenkultur und Landespflege unter der 09621/39-239 oder gartenbau[at]amberg-sulzbach[dot]de.

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