26.04.2020 - 12:12 Uhr
AmbergOberpfalz

Box voller Technik fürs digitale Klassenzimmer

Die Stadt Amberg hat eine Umschaltbox fürs "digitale Klassenzimmer" entwickelt. Der Prototyp überzeugt, weshalb die Jura-Werkstätten so bald wie möglich, 150 Exemplare fertigen sollen.

Gemeinsam stellten (von link) der Verwaltungsleiter der Jura-Werkstätten, Christian Schafbauer, der städtische IT-Leiter Werner Weiß, Jura-Werkstätten-Vorsitzender Eduard Freisinger, Oberbürgermeister Michael Cerny und Schulleiterin Maria Schuller die neue Umschaltbox für das „digitale Klassenzimmer“ vor.
von Externer BeitragProfil

Die Digitalisierung der Schulen stellt die Stadt Amberg immer wieder vor neue Herausforderungen. So waren Oberbürgermeister Michael Cerny und der Leiter der städtischen IT-Abteilung, Werner Weiß, nicht sonderlich glücklich darüber, in den digitalen Klassenzimmern, wenn man sie mit modernsten Geräten und Möglichkeiten ausstattet, einen Kabelsalat zu hinterlassen. Aus diesem Grund entwickelte man laut einer Pressemitteilung selbst eine sogenannte Umschaltbox, in die sämtliche Anschlüsse sowie ein Apple-TV eingebaut und durch einen außen am Gehäuse angebrachten Schalter bedient werden können.

Funktionstest erfolgreich

Bereits vor der Coronapandemie suchte sich die Stadt einen geeigneten Partner zur Produktion der Boxen, die nach und nach zusammen mit den Neuausstattungen in den Klassenzimmern installiert werden sollen. Diesen hatte man schon bald in den Jura-Werkstätten gefunden, die noch gerade rechtzeitig vor ihrer Schließung einen Prototypen fertigen konnten. Dieser wurde nun in einem Klassenzimmer in der Luitpold-Mittelschule eingebaut und ein erfolgreicher Funktionstest abgehalten - sehr zur Freude aller am Projekt Beteiligten.

Neben OB Michael Cerny, Werner Weiß und Johannes Dotzler von der IT-Abteilung waren auch Rektorin Maria Schuller, der Vorsitzende der Jura-Werkstätten, Eduard Freisinger, und deren Verwaltungsleiter Christian Schafbauer vor Ort, als die selbst entwickelte Box zum ersten Mal in Betrieb genommen wurde. Mit den Anschlüssen in der Verteilbox können das W-Lan und mehrere digitale Geräte an den neuen lichtstarken Laserbeamern angeschlossen und auf die ebenfalls neue Leinwand projiziert werden.

Auch die Dokumentenkamera, das Internet und Angebote wie Apple-TV sind darüber anzusteuern. Deshalb sollen nach dem positiven Eignungstest nun auch weitere Amberger Schulklassen mit dieser Box ausgestattet werden. Dazu hat die Stadt Amberg bei den Jura-Werkstätten zunächst 150 der Boxen in Auftrag gegeben, die produziert werden, sobald die Einrichtung wieder arbeiten kann.

Auch für weitere Schulen

Cerny zeigte sich begeistert von dieser pragmatischen Lösung, die nicht nur optisch, sondern auch in punkto Sicherheit Vorteile bietet. Denn durch die Box sind die Anschlüsse auch vor Zugriffen vonseiten der Schüler sowie Dritter geschützt. Deshalb können sich die Verantwortlichen laut der Presseinfo durchaus vorstellen, diese innovative Idee auch an andere Schulen aus dem Landkreis oder darüber hinaus zu "exportieren". Die städtische IT-Abteilung steht ebenso wie die Jura-Werkstätten als Ansprechpartner zur Verfügung.

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