14.03.2019 - 15:36 Uhr
AmbergOberpfalz

Commerzbank: Klares Amberg-Bekenntnis

Das Privatkundengeschäft ist stabil und die Kreditvergaben wurden ausgeweitet: Positiv fallen der Rückblick auf 2018 und die Prognose für 2019 aus. Die Commerzbank hat in Amberg ein erfolgreiches Jahr hinter sich.

Direktor Sebastian Hackl (links) und Filialdirektor Marcus Gabert präsentieren die Bilanz der Commerzbank in der Region.
von Klaus HöglProfil

Das Institut hat demnach im vergangenen Jahr weiter Kunden hinzugewonnen (2 Prozent)und das verwaltete Vermögen leicht gesteigert. Auch das Privatkundengeschäft legte zu: "Damit konnten wir unsere Kundenzahl auf heute 11 887 steigern", sagte Filialdirektor Marcus Gabert, der für die Geschäftsstellen in Amberg und Sulzbach zuständig ist.

Zudem ließ er wissen: "Unsere Wachstumsstrategie funktioniert." Laut Sebastian Hackl, Direktor und Mitglied der Geschäftsleitung in der Niederlassung Weiden, gehören 21 Filialen zur Region Weiden (ohne Regensburg und Neuburg vorm Wald mit drei Unternehmerkundenstandorten in Weiden, Schwandorf und Amberg). Laut Hackl und Gabert haben die gute wirtschaftliche Lage und die niedrigen Zinsen auch das Wachstum in Amberg bedeutend angekurbelt: "Wir haben 2018 neue Ratenkredite in Höhe von 3,2 Millionen Euro ausgereicht," sagte Gabert. Das Neugeschäft mit Immobilienfinanzierungen habe 2018 bei 4,8 Millionen Euro gelegen, insgesamt hat die Commerzbank, so sagten die Experten, ein Bestandsvolumen bei Immobilien in Höhe von 37 Millionen Euro. Das ist ein Anstieg von 7,3 Prozent. Laut Gabert ist das Marktumfeld in der Oberpfalz weiterhin günstig: "Wer eine Wohnung kauft, ein Haus baut oder seinen Baukredit verlängern will, bekommt immer noch günstige Darlehen", hieß es dazu.

Aber: "Bei der Geldanlage verschenken viele Menschen weiter Geld", berichtete Gabert: "Sie wissen zwar, dass sie investieren sollen, sparen aber trotzdem zu Niedrigsätzen. Über 62 Millionen Euro liegen allein bei uns praktisch unverzinst auf Konten." Dabei gelte auch 2019: "Wer Vermögen erhalten will, muss anlegen statt sparen." Besonders im turbulenten Börsenjahr 2018 hätten sich professionell gemanagte Vermögensanlagen rentiert. In Amberg haben diese Anlagen laut Bank inzwischen einen Anteil am verwalteten Vermögen von 61,7 Prozent.

Digitale Angebote führen parallel dazu zu mehr Kontakt zwischen Kunden und Bank, berichtete Sebastian Hackl. Seinen Angaben zufolge ist die Nutzung der Commerzbank-App um 42 Prozent gestiegen. Das Credo aber: "Trotz aller digitalen Angebote wollen unsere Kunden nicht auf Filialen verzichten. Und wir wollen das auch nicht", sagte Hackl. 2019 werde die Commerzbank rund 20 Millionen Euro investieren: "Das ist ein klares Bekenntnis zur Präsenz vor Ort." Sechs Mitarbeiter sind derzeit in der Amberger Commerzbank tätig.

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