08.04.2020 - 10:36 Uhr
AmbergOberpfalz

In Corona steckt auch Zeichen der Hoffnung

„Himmel-Erd-Kreuz“ ist der Name der drei Meter hohen Skulptur (hier ein Ausschnitt), die vor der Stadtpfarrkirche in Hirschau steht. Die Dornenkrone aus übergroßen Zimmermannsnägeln soll den Schmerz und das Leid Jesu noch eindrucksvoller verdeutlichen. Geschaffen hat dieses Werk im Jahr 2006 die Ursensollener Künstlerin Sabine Mädl.
von Autor INDProfil

Corona – Corona 19,

damals am Karfreitag – heute am Karfreitag,

eine Krone aus Dornen – ein Virus wie Kronen,

schmerzhaft, leidvoll – schmerzhaft, tödlich,

einsam, hoffnungslos – macht einsam, trennt Menschen.

Dann: – Dann:

glanzvolle Auferstehung – scheinbar Wichtiges wird unwichtig,

Verwandlung von Menschen – Wesentliches bricht auf,

Veränderung der Welt – Veränderung der Menschen,

neue Hoffnung – neue Hoffnung erblüht.

Bild und Text stammen von Hans Meindl aus Hirschau, der damit in den Kartagen Jesu Krone (lateinisch: corona) aus Dornen dem Coronavirus, dessen Kronenform ihm seinen Namen gab, gegenüberstellt. Nach seinen Worten sind beide schmerzhaft und todbringend. Während aber das Virus das Potential habe, die gesamte Menschheit an den Rand des Abgrunds zu bringen, sei die Dornenkrone ein Vorbote der Auferstehung, der Überwindung des tragischen Geschehens. Mit ihr habe dieser anfangs hoffnungslose Fall eine ganz neue Wendung erhalten. Aus der Dornenkrone sei ein neues Bewusstsein, aus der alten Religion eine neue, das Christentum entstanden. Vielleicht gebe ja das Coronavirus den Anstoß zu einer mitfühlend-lebensfrohen, solidarischen Welt, hofft Meindl.

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