15.10.2018 - 16:52 Uhr
AmbergOberpfalz

CSU überall stärkste Partei

Bei der Landtagswahl geben 64 Prozent der wahlberechtigten Amberger ihre Stimme ab. Am Ende gibt es einen klaren Verlierer.

In Amberg liegt das genaue Ergebnis der Landtagswahl vor: Die CSU ist weiterhin Spitzenreiter, die Grünen auf Platz zwei – dicht gefolgt von der AfD.
von Anne Sophie Vogl Kontakt Profil

Die CSU und Harald Schwartz erzielen in Amberg ein Gesamtergebnis von 36,3 Prozent und sind damit knapp unter dem bayernweiten Wert (37,2). Besonders viele Stimmen erhielt Schwartz im Stimmbezirk 40 Volksschule Ammersricht I, mit 46,2 Prozent. Auch bei den Zweitstimmen war die CSU dort am erfolgreichsten: glatte 50 Prozent.

Am schlechtesten schnitt die Christlich-Soziale-Union im Stimmbezirk 11 Gregor-Mendel-Gymnasium III ab. Harald Schwartz erhielt hier 23,6 Prozent und damit nur 1,3 Prozentpunkte mehr als AfD-Kandidatin Claudia Marino (22,3). Ebenso bei der Zweitstimme verzeichnete die CSU hier den Tiefstwert (24,6).

Zweitstärkste Kraft in der Vilsstadt sind die Grünen mit 13,3 Prozent. Noch besser lief es für deren Direktkandidaten Klaus Ebenburger im Bezirk 37 Raseliushaus, wo er 23,9 Prozent der Stimmen erhielt. Er liegt damit zwei Prozentpunkte hinter Harald Schwartz (25,9). Im Stimmbezirk 18 Vermessungsamt machten 24,4 Prozent ihre Kreuz bei der Zweitstimme der Grünen. Trotzdem kommt die Partei dort aber nicht an die CSU (34,7) ran. Bitter für die Grünen ist das Ergebnis im Stimmbezirk 36 Dreifaltigkeitsschule III. Dort wählten sie die wenigsten (Erststimme 6,9; Zweitstimme 5,4).

Auf Platz drei in Amberg landet die AfD mit 13 Prozent. Am besten schnitt Kandidatin Claudia Marino im Stimmbezirk 36 Dreifaltigkeitsschule III (29,4; Zweitstimme: 27) und im Bezirk 1 Pfarrheim Heilige Familie (Erststimme: 27; Zweitstimme 27,5) ab. Hier liegt Marino nur 1,3 Prozentpunkte unter dem Wert von Harald Schwartz (28,3). Am wenigsten Prozentpunkte erreichten sie und die AfD im Stimmbezirk 47 Schulhaus Raigering (Erststimme: 8,5; Zweitstimme 8,6).

12,5 Prozent der Amberger wählten die SPD. Am meisten Stimmen gab es für den Kandidaten Uwe Bergmann im Stimmbezirk 50 Evangelisches Gemeindehaus (19 Prozent; Zweitstimme: 18,7). Mit 7,7 Prozent erreichte Bergmann im Bezirk 6 Dreifaltigkeitsschule II seinen Tiefstwert. Die Zweitstimme der SPD hat ihr Tief (5,6) im Stimmbezirk 28 Ehemaliges Kompaniegebäude (D-Programm). Die einstige Volkspartei liegt hier gleichauf mit Parteien wie der FDP und der Linken.

Spitzenreiter in Amberg bleibt die CSU, sowohl in der Gesamtbetrachtung als auch in den einzelnen Stimmbezirken - teilweise sehr dicht gefolgt von den Grünen und der AfD. Insgesamt machten von 32 400 Wahlberechtigten 20 737 ihre Kreuze. 6931 nutzten die Briefwahl.

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