(pwpt) Eduard Freisinger, Vorsitzender der Lebenshilfe, sparte bei der Mitgliederversammlung nicht mit Lob: "Die Menschen, die bei uns arbeiten, sind engagiert bis über ihre eigenen Grenzen hinaus." Das Personal sei oft viele Stunden länger geblieben und habe zusätzlich Abend-Termine angenommen. Insgesamt betreut der Verein 897 Menschen im Heilpädagogischen Zentrum, 446 Mitarbeiter in den Werkstätten und 113 Personen teils ambulant, teils stationär im Bereich Wohnen.
Im Jahr 2017 betreuten die Lebenshilfe-Vereine 1475 Personen. Die Fahrdienste haben mit 80 Autos 1,5 Millionen Kilometer zurückgelegt. Zwar hätte es Lohnsteigerungen gegeben, dennoch bahnten sich Probleme an. "Es wird in Zukunft schwerer werden, noch Arbeitskräfte zu finden", sagte Freisinger: "Am schlimmsten wird das wohl in den Wohnstätten." Dies liege vor allem an den unregelmäßigen Arbeitszeiten: "Man arbeitet häufig ab Nachmittag und dann bis in den Abend hinein." Zudem appellierte Freisinger: "Die Mitgliederzahl nimmt ab. Wir müssen alles dafür tun, dass wir wieder eine starke Gemeinschaft werden."
Amberg
11.06.2018 - 14:51 Uhr
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