Amberg
17.04.2023 - 17:39 Uhr
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Zum DSDS-Staffelfinale kehrt Felix Gleixner noch einmal ins Studio zurück

Der Amberger Musiker und DSDS-Kandidat Felix Gleixner war am Samstag live im Studio in Köln, als Sem Eisinger die Show gewann. Gleixner über den Sieger, die After-Show-Party und seinen großen Auftritt am Freitag im Amberger Casinosaal.

Am Samstag war es so weit, die finale Folge der diesjährigen Staffel "Deutschland sucht den Superstar" lief im Fernsehen. Sem Eisinger ist der neue Stern des Formats. Er hat nicht nur das Preisgeld von 100.000 Euro mit nach Hause genommen, sondern auch einen Plattenvertrag mit Universal Music abgeräumt.

Der Amberger Kandidat Felix Gleixner hat den Einzug ins Finale zwar verpasst, mitverfolgt aber hat er es dennoch. Und zwar nicht, wie der eine oder andere vielleicht denken würde, vom heimischen Sofa aus, nein, sondern live im Studio in Köln. Anschließend gab es für die besten 25 Sängerinnen und Sänger aus diesem Jahr auch noch eine After-Show-Party. Gleixner: "Das war ein schöner Abschluss. Es war toll, alle noch einmal wiedersehen zu können, wir haben ja doch ziemlich viel zusammen durchgemacht."

DSDS als tolle Erfahrung

Die Tatsache, dass das Abenteuer DSDS jetzt endgültig vorbei ist, fällt Gleixner nicht ganz so leicht zu akzeptieren. Damit ist er aber nicht alleine. "Ich habe am Samstag gemerkt, dass es für viele Teilnehmer fast schon ernüchternd ist, dass es jetzt vorbei ist. Das aber auch verständlich, schließlich war DSDS für viele von uns jetzt eine lange Zeit ein großer Teil unseres Lebens." Gleixner glaubt, dass ihn auch kommenden Samstagabend noch einmal ein seltsames Gefühl beschleichen wird, wenn er den Fernseher einschaltet und einfach keine Folge DSDS mehr laufen wird.

Die After-Show-Party fand in einem kleineren Studio neben dem statt, in dem das Finale aufgezeichnet wurde. Es gab einen DJ, eine Bar, mehrere Foodtrucks. "Das war sehr gemütlich und hat sich auch an die ganzen Mitarbeitenden gerichtet", sagt der Musiker. Gerade deren Arbeit schätzt Gleixner sehr. "Durch DSDS habe ich überhaupt erst mitbekommen, was da hinter den Kameras alles läuft, wie viel Arbeit es da gibt und wie viel da dran hängt, dass das alles überhaupt läuft. Den Einblick bekommt man ja sonst auch nicht, bin froh, dass ich das erleben durfte."

Tolle Songs für Finalisten

Von der DSDS-Jury war lediglich (mit ihren Eltern) die Oberpfälzer Sängerin Leony dabei, die dieses Mal zusammen mit ihrem Team für die Finalsongs der verbliebenen vier Kandidaten verantwortlich war. Die Arbeit der Sängerin schätzt Gleixner sehr hoch. "Ich persönlich finde die vier Songs, die dieses Mail für das DSDS-Finale produziert wurden, besser als alle Songs der Staffeln zuvor."

Eisinger technisch brillant

Zum Sieg Sem Eisingers sagt Gleixner: "Sem war meiner Meinung nach schon die ganze Zeit über der technisch krasseste Sänger." Als Gleixner damals in Mönchengladbach in Zehner-Gruppen vorsingen musste, war Eisinger in seiner Gruppe mit dabei. "Als ich den damals gehört habe, dachte ich mir, dass ich eigentlich auch gleich wieder heimfahren kann. Ich hab ihn gehört, er war zu dem Zeitpunkt sogar noch krank, aber hat Töne rausgehauen, dass einem die Ohren schlackern."

Allerdings muss Gleixner auch zugeben, dass er dem 19-Jährigen Finalisten Lorent Berisha aus dem schweizerischen Luzern den Sieg fast noch mehr gegönnt hätte. "Ich finde ihn als Typ fantastisch. Lorent ist erst 19. Er haut die Sachen einfach so raus und lebt das total. Das ist der absolute Wahnsinn. Totale Granate."

Am Freitag steht für Gleixner ein Heimspiel an. Sein Konzert "Felix and Friends" geht im Casinosaal über die Bühne. 600 Karten wurden für den Vorverkauf gedruckt. Es gab keine Möglichkeit, die Tickets online zu kaufen, sondern lediglich an zwei Vorverkaufsstellen. Offenbar hat Gleixner in und um Amberg eine eingeschworene Fangemeinde. Vergangene Woche waren Gleixner zufolge bereits über 500 Karten verkauft. "Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass da so viel Interesse an meinem Konzert besteht. Das freut mich natürlich unheimlich", sagt er, zumal er anfangs Bedenken gehabt hätte, ob sich die Tickets überhaupt verkaufen würden.

Gleixners erstes großes Konzert

Die Vorbereitungen laufen da natürlich bereits auf Hochtouren. "Es gibt wirklich viel zu tun. Wir haben bis Freitag noch einige Proben", erklärt Gleixner. Zwei Stunden in etwa wird er für das Publikum spielen. "Ich spiele meine Lieblingssongs, Lieder, die mir viel bedeuten, Songs eben, mit denen ich etwas verbinde. Ich bin mir sicher, das wird ein cooler Abend und ich habe da mega Bock drauf. Es ist mein erstes großes Konzert."

Wenn diese Etappe geschafft ist, wird sich Gleixner dann wieder eigenen Songs widmen. "Ich werde aufnehmen und die Sachen Mastern. Vielleicht kann ich dann am Jahresende schon etwas neues präsentieren."

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