27.11.2020 - 12:09 Uhr
AmbergOberpfalz

Ehrungen und Verabschiedungen städtischer Beschäftigter in außergewöhnlichem Ambiente

Abschied von der Stadt Amberg als Arbeitgeber (von links): Günter Götz, Brigitte Weber, Sonja Graf, Judith von Rauchbauer, Dorothea Keck-Gleißner, Evi Donhauser, Oberbürgermeister Michael Cerny, Annelore Amann, Hannelore Burkhardt, Anton Reil und Bernhard Albersdörfer.
von Externer BeitragProfil

In ungewöhnlichem Rahmen haben - noch vor dem Lockdown Anfang November - Ehrungen und Verabschiedungen städtischer Mitarbeiter laufen können. Das normalerweise in der Archivstube des Rathauses stattfindende Ereignis zog laut Pressemeldung der Stadt Amberg kurzerhand in das Amberger Congress Centrum um.

Dabei waren es ausschließlich Beschäftigte, die für 40-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst geehrt werden konnten, sowie ihre in den Ruhestand oder die Freistellungsphase der Altersteilzeit scheidenden Kollegen, die im Mittelpunkt dieser Feierstunde standen.

"Das letzte halbe Jahr mit Corona bedeutete für uns alle eine riesige Herausforderung", stellte Oberbürgermeister Michael Cerny in seiner Ansprache fest, "nicht nur für unsere Gesellschaft, sondern auch für den Konzern Stadt". Wichtig sei es gewesen, in dieser Sondersituation die Daseinsvorsorge zu sichern, doch das habe trotz zahlreicher Änderungen und wichtiger neuer Anschaffungen funktioniert.

OB Michael Cerny machte deutlich, dass Corona keineswegs zur Folge gehabt habe, dass allen plötzlich sehr viel Zeit zur Verfügung stehe. Vielmehr seien für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung wichtige zusätzliche Aufgaben angefallen, wie zum Beispiel die Arbeit in der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK). "Zudem hat die Corona-Pandemie einen Digitalisierungsschub ausgelöst, der für die Verwaltung eine Vielzahl von Aufgaben mit sich gebracht hat und sie auch weiterhin in Atem halten wird", so der Oberbürgermeister.

Für diesen Einsatz und die Unterstützung sprach Michael Cerny allen Beschäftigten ein umfassendes Dankeschön aus. Sei besonderer Dank galt freilich den aus dem aktiven Dienst scheidenden Mitarbeitern sowie den Jubilaren, die seit mehr als vier Jahrzehnten bei der Stadt Amberg oder im öffentlichen Dienst tätig sind. Mit Wolfgang Jobst, Disponent bei der Integrierten Leitstelle, den Personalamtsmitarbeiterinnen Angelika Birkmüller und Sibylle Malich, Michael Berschneider aus der Stadtgärtnerei sowie Jutta Gillitzer aus dem städtischen Hochbauamt konnten insgesamt fünf Kolleginnen und Kollegen anlässlich dieses außergewöhnlichen Jubiläums geehrt werden.

Anschließend verabschiedete der Oberbürgermeister drei Beschäftigte, die in die Freistellungsphase ihrer Altersteilzeit eingetreten waren. Er dankte ihnen und ihren in den Ruhestand gegangenen Kollegen für die zum Großteil langjährige Unterstützung. Zur ersten Gruppe zählten Betriebshofmitarbeiter Anton Reil, Evi Donhauser von der Volkshochschule sowie Annelore Amann, die seit 2011 im Standes- und Friedhofsamt beschäftigt war. Gruppe zwei gehörten die Leiterin des Stadtmuseums, Judith von Rauchbauer, Hannelore Burkhardt, Mitarbeiterin im Jobcenter und Bernhard Albersdörfer aus der Stadtgärtnerei an, außerdem Brigitte Weber aus dem Bürgerspital sowie Dorothea Keck-Gleißner, Günter Götz und Sonja Graf und damit drei ehemalige Lehrkräfte der Städtischen Wirtschaftsschule. Ihnen allen überreichte OB Michael Cerny Blumen und Präsente.

Ehrung für 40 Jahre im Öffentlichen Dienst (von links): Jutta Gillitzer, Michael Berschneider, Angelika Birkmüller, Wolfgang Jobst, Oberbürgermeister Michael Cerny und Sibylle Malich.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.