Die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH) begleitet Gründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Fünf dieser Start-ups können Interessierte beim Wirtschaftskongress Oberpfalz am Donnerstag, 29. November, kennenlernen. Beginn ist um 10 Uhr im Kongresszentrum. Firmenkunden zahlen inklusive Dinner-Party 350 Euro, Studierende sind laut Philipp Hermannsdörfer (DGO-Projektleiter) für 150 Euro dabei. Karten für den Kongress gibt es vor Ort.
Am Stand der DGO stellen fünf Gründer ihre Firmen, Geschäftsideen und Projekte vor: Planery.net, Polyphysik, Bimsoft, Brainjo und TymClyps. Bei Planery.net handelt es sich um eine Planungsplattform für Bauprojekte. Dahinter verbirgt sich Alexander Götz. Der 43-Jährige war der erste Unternehmer, der das Gründerzentrum am Standort Amberg bezogen hat. Auf seiner Plattform können Bauunternehmer, Handwerker, Architekten und Häuslebauer Projekte planen, zeichnen und kalkulieren. Beim Kongress zugegen ist auch Polyphysik von Daniel Hummel und Peter Stüber, zwei wissenschaftlichen OTH-Mitarbeitern. Mit ihrem Start-up simulieren sie Strömungen für Auftraggeber unterschiedlicher Branchen - von der Auto-Industrie über das Baugewerbe bis zum Wasserbau. Ebenfalls mit dabei sind Bimsoft, ein Portal für innovative Bausoftware von Sven Wiegand, und Brainjo, das Fitness-Studio fürs Gehirn von OTH-Student Chris Gnerlich. Der Wirtschaftsingenieur setzt in der ersten Phase auf Neurofeedback, eine Technik, bei der Gehirnstromkurven in Echtzeit analysiert werden. Neurofeedback gilt als sanfte Methode zur Behandlung von ADHS.
Auch Tim Hemzal arbeitet seit einigen Monaten mit der DGO zusammen. Der 17-Jährige stellt sein Unternehmen TymClyps vor, das er vor zwei Jahren gegründet hat. Die Geschäftsidee: Organisation und Übertragung von Livestreams auf modernen Videoplattformen sowie Digitalisierung von Innenstädten.
"Mit diesen fünf Unternehmen lernen Besucher die vielschichtige und innovative Start-up-Szene sowie unsere Aktivitäten in der Region kennen", sagt Hermannsdörfer. Außerdem haben alle Gäste die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und Kooperationen anzubahnen.













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