Um bei Transformatoren eine optimale Betriebsdauer bei gleichzeitiger Umweltverträglichkeit der eingesetzten Isolations- und Kühlungsöle zu erreichen, forschen Wissenschaftler aus der Oberpfalz und Tschechien seit Sommer 2017 gemeinsam. Das Projekt heißt Umtris (Umweltverträglichkeit von Transformatorölen, alternative Isolierflüssigkeiten).
Nach Besprechungen in Regensburg, Pilsen und Prag traf sich die Gruppe nun auf Einladung von Professor Peter Kurzweil von der Fakultät für Maschinenbau und Umwelttechnik zum ersten Mal in Amberg in der OTH. Im Mittelpunkt standen dabei laut der Pressemitteilung der Austausch von aktuellen Forschungsergebnissen sowie die Festlegung der nächsten Projektschritte. Überlegungen für eine Fortsetzung des Projekts nach dessen offiziellen Abschluss im April 2020 war ebenfalls Thema. Ziel sei, die Eigenschaften von biologisch abbaubaren Öl-Varianten zu überprüfen, um unter den Aspekten der Nachhaltigkeit und des Ressourcenverbrauchs langfristig positive Wirkungen für die Umwelt zu erzielen. Konkret gehe es um die Fragen, welche chemisch-physikalischen und technologischen Eigenschaften von alternativen Isolierflüssigkeiten beim Transformatorenbau relevant und nachhaltig sind, wie sich Trafo-Ausfälle und Brandlasten vermeiden lassen und wie eine Teilentladung im Aktiv-Teil des Transformators vermieden und dessen Lebensdauer präzise prognostiziert werden kann.













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