Lange bevor die Trachtenkapelle Ehenbachtaler aus Schnaittenbach mit dem Musikstück "Jetzt fangen wir zum Singen an", das Dreikönigssingen eröffnete, waren schon alle Sitzplätze in der Mariahilfbergkirche besetzt. Organisator Hermann Frieser hatte es wieder verstanden, ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen.
Besinnliche Stimmung
Die kräftigen Blasinstrumente der Trachtenkapelle, die zarten Saiteninstrumente der fünf Musikerinnen von der Stubenmusi des Trachtenvereins Stamm Sulzbach-Rosenberg sowie die Tenor- und Bassstimmen des Ehenfelder Männerchors sorgten für eine besinnliche Stimmung in der wunderschönen Asamkirche auf dem Mariahilfberg. Einer der Höhepunkte war das Lied "Wenn ich ein Glöcklein wär" der Ehenfelder Sänger mit der Dirigentin des Chors, Saskia Krügelstein, als Solistin. Ein Erlebnis für sich sind die Ausführungen des früheren Kreisheimatpflegers Hermann Frieser. Frei trug er zwischen den Liedern seine Beiträge vor.
Zuerst sprach er über den Brauch des Ausräucherns. Früher wurde es in allen Gebäuden und bei allen Tieren gemacht. Auch bei vielen Krankheiten und Verletzungen wurde das Räuchern angewendet. Sein zweites Thema waren die Personen der Heiligen Drei Könige. Waren es wirklich drei, waren es wirklich Könige? Die Besucher erfuhren viel Wissenswertes über diese Personen, die bei der Geburt Jesu zu seiner Krippe gekommen sind. Der Guardian der Wallfahrtskirche, Pater Seraphin Broniowski, der die Besucher herzlich begrüßt hatte, trug mit Gebeten und der Segnung von Kreide und Dreikönigswasser zu der Veranstaltung bei.
Den Abschluss des Dreikönigssingens bildete das Lied "O du fröhliche", das Akteure und Besucher gemeinsam sangen. Alle Mitwirkenden beteiligen sich unentgeltlich an der Veranstaltung.
Zum Schluss konnten die Besucher noch für ein Projekt von Pater Janusz Wrobel spenden. Er unterstützt mit seiner Organisation Lafia dem Erlös eine Mädchenschule in Kamerun.
















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