Amberg
02.01.2019 - 15:14 Uhr

Ernis heiße Spur und die Million

Das Chiemgauer Volkstheater gastiert traditionell zur Jahreswende in Amberg. Dieses Mal geht es um Kunstfälschung und Haushälterin Erni.

Friede, Freundschaft, Verträglichkeit und der kriminalistische Totaleinsatz der Haushälterin gaben den Ausschlag. Über ihren Supercup können sich Evelyn Specht (Simona Mai), Erni (Mona Freiberg) und Astrid von Wanzenried riesig freuen. Sie haben alle ausgetrickst. Sie halten den Gauguin und dazu eine Million Euro in Händen. Bild: bö
Friede, Freundschaft, Verträglichkeit und der kriminalistische Totaleinsatz der Haushälterin gaben den Ausschlag. Über ihren Supercup können sich Evelyn Specht (Simona Mai), Erni (Mona Freiberg) und Astrid von Wanzenried riesig freuen. Sie haben alle ausgetrickst. Sie halten den Gauguin und dazu eine Million Euro in Händen.

Bis nach Amberg ins ACC reichte "Ernis heiße Spur" zum Jahresausklang. Es ist schon Tradition, dass das Chiemgauer Volkstheater um diese Zeit zur Vorstellung in die Stadt kommt. Mitgebracht hatte das Team um Mona Freiberg und Rupert Paintvogl ihre brandneue Kriminalkomödie "Ernis heiße Spur" von Hans Gmür nach einer bayerischen Bearbeitung von Wigg Wimmer.

Kunstfälschung, Geld, kriminalistischer Spürsinn und tiefgründige Recherchen machten sie Sache spannend, denn letztlich ging es um einen echten Gauguin. Das noch nicht ganz trockene Ölbild hängt im Wohnzimmer ihrer Herrschaft, Astrid von Wanzenried (Michaela Heigenhauser). Noch spannender wurde die Geschichte, als Astrid von Wanzenried versucht, dieses Ölbild mit Hilfe ihrer Nichte Evelyn Specht (Simona Mai) an einen interessierten Bild- und Kunstkenner zur verkaufen.

Kommissar Grimm (Andreas Kern) und seinem Gehilfen Zeiserl (Rudi Unterkircher) kommt das sich anbahnende Geschäft spanisch vor. Sie entscheiden sich dazu, mit dem kriminalistischen Spürsinn der Haushälterin Erni dieses Wechselspiel der Komödie für sich zu beeinflussen: Erni hat die Spur aufgenommen. Als auch noch die geheimnisvolle Tiger-Lilly und Gottlieb Konrad (Rupert Paintvogl), der vermeintliche Experte für Kunstfälschungen, ins Spiel kommen, müssen die Zuschauer höllisch aufpassen, wie dieses Spiel um das Gauguin-Ölbild wohl ausgehen mag. Im Gespräch war da immerhin eine Million Euro. Bei den Ermittlungen halfen selbst die Jodler als vereinbartes Erkennungszeichen für den polizeilichen Zugriff nicht, weil die Beamten von Erni absichtlich in die Irre geleitet werden. Letztendlich war es wieder einmal so: Wer den Schaden hat, der braucht für den Spott nicht zu sorgen. Die raffinierte Haushälterin hat zusammen mit Astrid von Wanzenried und ihrer Nichte Evelyn Specht nicht nur den frisch restaurierten Gauguin wieder auf den Weg nach Italien in die angestammte Kunstgalerie gebracht. Sie haben auch so ganz nebenbei noch eine Million gemacht.

 
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