26.06.2018 - 11:42 Uhr
AmbergOberpfalz

Fall Sophia: Ermittler warten auf Ergebnis des DNA-Abgleichs

Im Fall der seit fast zwei Wochen vermissten Studentin Sophia Lösche warten die Ermittler weiter auf das Ergebnis des DNA-Abgleichs. Doch das könne minütlich kommen.

In Nordspanien wurde am Donnerstagnachmittag eine Frauenleiche gefunden. Gerichtsmediziner untersuchen, ob es sich um die 28 Jahre alte Studentin Sophia Lösche handelt.
von Agentur DPAProfil

Bayreuth/Amberg/Madrid (dpa) - "Das Ergebnis ist noch nicht da. Es kann minütlich kommen", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel am Dienstag. Der Abgleich des genetischen Fingerabdruckes
soll Gewissheit darüber bringen, ob die am Donnerstag in Nordspanien gefundene Frauenleiche die vermisste Studentin Sophia Lösche ist.

Bayreuth/Amberg/Madrid (dpa) - "Das Ergebnis ist noch nicht da. Es kann minütlich kommen", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel am Dienstag. Der Abgleich des genetischen Fingerabdruckes soll Gewissheit darüber bringen, ob die am Donnerstag in Nordspanien gefundene Frauenleiche die vermisste Studentin Sophia Lösche ist.

Die junge Frau aus Amberg in der Oberpfalz war am 14. Juni an einer Tankstelle an der A9 bei Leipzig in einen Lastwagen mit marokkanischer Zulassung gestiegen, um nach Nürnberg zu trampen. Danach verlor sich ihre Spur. Eine Woche später wurde in Nordspanien eine weibliche Leiche gefunden. Die GPS-Daten des Lastwagens, dessen Fahrer zwischenzeitlich in Spanien festgenommen wurde, legten den Verdacht nahe, dass es sich dabei um die sterblichen Überreste der Studentin handeln könnte.

Auf Twitter und Facebook äußerte sich Sophias Bruder am Montagabend: "Rest in Peace, my wonderful sister, Rest in Peace! You made this world a better place..." (auf Deutsch: Ruhe in Frieden, meine wundervolle Schwester, Ruhe in Frieden. Du hast diese Welt zu einem besseren Ort gemacht...).

Die Familie will sich voraussichtlich am Dienstag oder Mittwoch in einem Statement offiziell zu Wort melden, wie Sophias Bruder der Deutschen Presse-Agentur sagte.

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