Die große Schar der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter der Pfarrei feierte zunächst mit Pfarrer Ludwig Gradl einen Gottesdienst. Danach ging es zum Dankeschönessen ins Pfarrheim. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Würdigung von Manfred Baldauf für seine außerordentlichen Leistungen für die Kirchenverwaltung. Nach knapp einem halben Jahrhundert hatte er sich bei der Kirchenverwaltungswahl im November nicht mehr zur Verfügung gestellt. Bevor sich das Gremium neu konstituiert, gab Baldauf seinen letzten Bericht als Kirchenpfleger ab. Er sagte, dass außerordentliche Ausgaben für die Sicherungsarbeiten aufgrund eines Risses sowie Bodenuntersuchungen erforderlich geworden seien. Ergebnis: Das Gotteshaus stehe teils auf Fels, teils aber auch auf Sandgemisch und Lehm.
Er sagte auch, dass die Mesner-Stelle wegen Krankheit seit Anfang 2018 verwaist sei. Als Aushilfe seien Kirchenpfleger Bernhard Koller, Helmut und Petra Breit sowie Emmeram Luber eingesprungen. Was die Generalsanierung des Kindergartens Hl. Dreifaltigkeit betrifft, ließ Baldauf wissen, dass die Genehmigung der Regierung und der Stadt vorliege. In den nächsten Tagen werde die endgültige Zusage der Bischöflichen Finanzkammer erwartet.
Danach ging es um Baldauf selbst. Pfarrer Ludwig Gradl würdigte: "47 Jahre in der Kirchenverwaltung, davon 35 Jahre als Kirchenpfleger. So schreiben sich ganz nüchtern die Zahlen, die mit Manfred Baldauf verbunden sind. Was sich aber hinter den Zahlen verbirgt, kann kaum einer ermessen." Vieles sei in dieser Zeit zu bewältigen gewesen. Als Beispiele nannte er die Kirchen-Innenrenovierung und die Sanierung des Pfarrhauses. Gradl: "Zuletzt hat sich Manfred Baldauf sehr dafür eingesetzt, damit der Kindergarten HI. Dreifaltigkeit saniert werden kann."













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