05.05.2019 - 18:22 Uhr
AmbergOberpfalz

Feuerwehr Amberg bekommt Zuwachs für Fahrzeugflotte

Bei der 39. Auflage des Wachfests durften die Amberger erneut hinter die Kulissen der Feuerwehr am Schießstätteweg blicken. Die Einsatzkräfte freuen sich zudem über ein neues Fahrzeug und auf ein bald komplett saniertes Heim.

Normalerweise herrscht auf dem Schießstätteweg reger Verkehr. Am Sonntag allerdings war er gesperrt. Der gesamte Fuhrpark der Amberger Feuerwehr blockierte die Straße. Denn pünktlich zum 39. Wachfest bekam die Flotte Zuwachs: einen neuen, 150-PS starken VW T6-Bus mit Platz für neun Einsatzkräfte. Den Schlüssel dafür übergab Oberbürgermeister Michael Cerny - rein symbolisch, wie er betonte: "Ich bin heuer wieder in der glücklichen Lage, euch die Schlüssel für ein Auto zu übergeben, das euch sowieso schon gehört."

Den Bus zum Feuerwehrauto gemacht haben die Floriansjünger in Eigenregie. Stadtbrandrat und Kommandant Bernhard Strobl sagte: "Der Ausbau, also die Ausstattung mit Blinkleuchten, Warnanlage und die notwendigen Funkgeräte, wurde in unserer Werkstatt erledigt."

Modenschau statt Feuer

Der Freistaat habe die Anschaffung mit einer Summe von rund 12 000 Euro bezuschusst. Pfarrer Joachim von Köllichen und Pfarrer Thomas Helm segneten das neue Feuerwehrauto. Das Wachfest selbst wollten die Feuerwehrler in diesem Jahr ein wenig ruhiger angehen - ganz ohne Vorführungen und Feuer. Völlig durfte der Glanz aber doch nicht fehlen: Am Nachmittag gab es eine Modenschau für teilweise historische Uniformen und Brandkleidung. Außerdem durften die Besucher hinter die Kulissen der Integrierten Leitstelle blicken. Sie feiert heuer ihren fünften Geburtstag. Zudem konnten die Gäste Fahrten in den Einsatzfahrzeugen unternehmen- ein besonderer Spaß vor allem für die Kleinen.

Fast 40 Jahre Feuerlöschen und Lebenretten haben auch am Feuerwehrgebäude ihre Spuren hinterlassen. "Uns freut es sehr, dass ab heuer die dringend notwendige Sanierung und Ertüchtigung der Wache beginnt", erklärte Strobl bei dem Anlass. Innerhalb von drei Jahren wird bei der Feuerwehr alles auf den technisch neusten Stand gebracht. Schäden, die über die Zeit in und am Gebäude entstanden, sollen demnach bis Ende 2021 behoben sein.

Sanierung nach 40 Jahren

Oberbürgermeister Michael Cerny zufolge seien die Amberger stolz auf ihre Feuerwehr. Die Arbeit der Ehrenamtlichen müsse zweifelsohne unterstützt werden. Der Sanierung der Wache habe der gesamte Stadtrat sofort zugestimmt: "Nach fast 40 Jahren wird es auch Zeit, dass euer Heim wieder hergerichtet wird." Strobl ergänzte: "Eines muss ich einfach immer wieder betonen: Die Ausstattung der Feuerwehr mit modernem Gerät und einer funktionellen Wache stellt eine Notwendigkeit dar. Jene Investitionen, die wir als Feuerwehr verwalten, sind Investitionen für die Allgemeinheit. Sie kommen allen Bürgern zum Schutz zugute."

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