10.07.2018 - 15:03 Uhr
AmbergOberpfalz

Flammender Einsatz für Betriebsfeuerwehr

Von großen Bränden ist das Klinikum bisher Gott sei Dank verschont geblieben. Sollte es doch einmal zu einem Feuer kommen, ist St. Marien jetzt besser gerüstet, als je zuvor: mit einer Betriebsfeuerwehr, die nun offiziell gegründet wurde.

Marc Bigalke, OB Michael Cerny, Klinikumsvorstand Manfred Wendl und Stadtbrandrat Bernhard Strobl (von links) freuen sich über die Gründung einer neuen Betriebsfeuerwehr in St. Marien, die per Urkunde besiegelt wird. Sechs neue Brandschutzjacken samt Helmen sollen die Mitarbeiter bei einem Ersteinsatz zum Beispiel bei der Evakuierung von Patienten schützen, bevor dann die Freiwillige Feuerwehr eintrifft und die Brandbekämpfung übernimmt.
von Thomas Amann Kontakt Profil

(ath) Das ist etwas "ganz Besonderes", sagte Vorstand Manfred Wendl am Dienstag stolz. Weil es solche Einrichtungen erstens an nicht vielen Krankenhäusern gibt, und zweitens Patienten im Falle eines Falles schon vor dem Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr wirksam geholfen werden kann.

Ohne Frage eine "wertvolle Ergänzung und Verstärkung für unsere Wehr", hob Oberbürgermeister Michael Cerny hervor, der auch anderen Arbeitgebern riet, diesem Beispiel zu folgen, zumal es sich oft fast schon von selbst ergebe. Denn auch am Klinikum sind es Mitarbeiter, die in ihrer Freizeit bereits für die Freiwilligen Feuerwehren aktiv sind und deren Know-how nun ebenso für die Betriebsfeuerwehr genutzt werden kann. Gerade in St. Marien mit seinen verschiedenen Stationen und Fachabteilungen ist es wichtig, Leute zu haben, die sich hier mit den Besonderheiten auskennen, ergänzte Marc Bigalke, Leiter der Zentralen Notaufnahme und jetzt auch Chef der Betriebsfeuerwehr, der sich selbst stark für diese "Weiterentwicklung" eingesetzt hat.

Mit Christoph Bachmann als Stellvertreter sowie den Wachabteilungsleitern Einsatz Michael Birkl und Landeplatz Marco Bethmann zeichnet er für diese "logische Fortsetzung" der Rettungskette verantwortlich ("Jetzt ist das in eine Form gegossen, um klare Strukturen und eine Linie zu haben"). Auch Stadtbrandrat Bernhard Strobl betonte, wie wichtig "gute Ortskenntnisse" in dem weit verzweigten Haus sind und dass nun bei einem Einsatz "noch schneller die Chance zum Erfolg" besteht. Er hieß die Betriebsfeuerwehr im Kreise der "FFW-Kameraden" willkommen.

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