21.08.2018 - 15:24 Uhr
AmbergOberpfalz

Flut an neuem LED-Flutlicht

Jetzt kommt die Flut an Flutlicht per LED. Ambergs Sportplätze sollen flächendeckend diese neue Lichttechnik bekommen. Um Strom und CO2 einzusparen und um obendrein weniger Streulicht zu haben.

Freuen sich über die Auswechslung der alten Flutlichtlampen gegen die neue, umweltfreundliche LED-Technologie (von links): Norbert Fischer vom Stadtverband für Sport, Sportamtsleiter Wolfgang Meier, Beisitzer Günter Prüll und Germania-Chef Alfred Scherm, OB Michael Cerny sowie Robert Weinberg von der Firma Hudson.

(exb) Abgesehen davon ist es inzwischen sowieso nicht mehr erlaubt, Quecksilberdampflampen zu installieren. Nach Auskunft der Stadt Amberg dürfen davon nur noch Restbestände aufgebraucht werden. Alles Gründe, das Flutlicht auf schnellstem Wege durch neue LED-Technik zu ersetzen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Deshalb habe die Stadt mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums sowie des Bayerischen Landessportverbands BLSV ein Förderprojekt gestartet, das sämtlichen Amberger Vereinen den Umstieg auf die moderne Technologie ermöglicht.

„Die Vereine erhalten von uns einen Investitionszuschuss in Höhe von 20 Prozent der Gesamtkosten, 30 Prozent werden ihnen als zinsloses Darlehen mit einer Laufzeit von zehn Jahren zur Verfügung gestellt“, erläuterte Oberbürgermeister Michael Cerny, der jetzt zusammen mit dem Chef des Stadtverbands für Sport, Norbert Fischer, Sportamtsleiter Wolfgang Meier, dem Vorsitzenden von SC Germania, Alfred Scherm, Beisitzer Günter Prüll und Robert Weinberg von der Hudson GmbH im Germania-Stadion am Wagrain den offiziellen Startschuss für diese Initiative gab.

Wie Norbert Fischer erläuterte, wird die zweite Hälfte der Umrüstung durch Mittel vonseiten des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und des BLSV finanziert. „Es fördert die Maßnahme mit 30 Prozent, der BLSV steuert 20 Prozent des Investitionsvolumens bei“, informierte der Stadtverbandsvorsitzende und dankte allen Beteiligten, insbesondere auch dem OB und dem Stadtrat sowie der Verwaltung, dass sie durch ihr Zutun diese schnelle Umsetzung möglich gemacht haben.

Im Zuge des Projekts arbeitet die Stadt mit Robert Weinberg und der Hudson GmbH zusammen, die als offizieller Partner des Bayerischen Fußballverbands die passenden Flutlichtanlagen für Sportstätten anbietet und in Amberg ansässig ist. In dieser Kooperation wurde laut Presseinfo ein Gesamtkonzept erarbeitet, das vorsehe, bis spätestens Ende des Jahres sämtliche Stadien mit den neuen LED-Anlagen auszustatten.

„Dank der Fördermittel und Unterstützung der Stadt gelingt dies, ohne die Vereine finanziell über Gebühr zu belasten“, freuten sich beim Pressetermin alle über das Projekt, von dem nicht nur die Umwelt und sämtliche Nutznießer, sondern auch die Anwohner profitierten. Denn da die neuen LED-Leuchten weniger Streulicht verbreiteten und daher eine geringere Blendwirkung hätten, würden auch die benachbarten Grundstücke weitaus weniger als bisher ausgeleuchtet, was, wie Robert Weinberg zu berichten wusste, „in der Nachbarschaft allgemein gut ankommt“.

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