Im vergangenen Jahr musste sie wegen Corona abgesagt werden, jetzt konnte die Mitgliederversammlung des Fördervereins Hl. Dreifaltigkeit und damit auch die Neuwahl nachgeholt werden. Letztere war längst überfällig, nachdem bereits 2019 der langjährige Vorsitzende Herbert Löh verstorben war. Die Zahlen, die Kassier Josef Weigl präsentierte, ließen aufhorchen, denn sie zeigten, welche Bedeutung der Förderverein für die Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit hat. Der Verein war 2006 für die Orgelsanierung und Renovierung der Pfarrkirche ins Leben gerufen worden. „Binnen 15 Jahren konnten wir 170.438,44 Euro zur finanziellen Unterstützung der Pfarrei erwirtschaften, davon 31 592,58 zwischen 2018 bis 2020“, gab Weigl bekannt. Davon seien die gesamten Kosten für die Orgelsanierung in Höhe von 88 437,72 Euro geschultert worden, so dass aus dem laufenden Pfarrbudget kein Geld in diese Maßnahme floss. Zahlreiche Aktionen, mit denen der Verein sonst Geld sammelt, seien der Pandemie zum Opfer gefallen oder hätten unter ihr gelitten. Profitiert hätten von der Pandemie die Christbaumabhol-Aktion und der Küchelverkauf.
Doch die Devise beim Förderverein heißt: „Nach der Renovierung ist vor der Renovierung.“ Als nächste Baustelle hat der Förderverein das Kirchendach identifiziert. Es benötigt dringend diverse Renovierungsarbeiten, der Regen kommt schon gelegentlich durch. Insgesamt hatte der Verein nach der Finanzierung der Orgelsanierung Ende 2020 einen Kontostand von 82.000,72 Euro. Laut Weigl ist er auf Mitgliederbeiträge und Spenden dringend angewiesen. Weigl bedauerte, dass der Abwärtstrend der Einnahmen weitergehe. Konnte der Förderverein 2008 noch einen Höchststand von 5960 Euro erwirtschaften, waren es 2020 nur noch 3790 Euro aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Aktionen. Es sei zu überlegen, eine Mitglieder-Werbeaktion zu starten. Stellvertertender Vorsitzender Christian Farnbauer befürwortete diese Idee und bot an, im Kreis seiner Chorsänger und im Pfarrgemeinderat zu werben. Der Mitgliedsbeitrag von 30 Euro pro Jahr werde zu 100 Prozent für die Renovierung der Dreifaltigkeitskirche verwendet.
Das lange vakante Amt des Vorsitzenden konnte mit Bertram Kerres neu besetzt werden, Christian Farnbauer kandidierte unerwartet nicht mehr als Stellvertreter. Dafür erklärte sich spontan Matthias Kölbl bereit, für dieses Amt zu kandidieren und wurde gewählt. Josef Weigl wurde als Kassier bestätigt, Ingrid Löh als Schriftführerin. Revisoren bleiben Mario Kosche und Gerhard Legat. Als Beisitzer fungieren weiter Pfarrer Ludwig Gradl und Martha Steindl, neu ist hier Christian Farnbauer.













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