Amberg
07.02.2022 - 14:38 Uhr

Forstamt der Stadt Amberg erhält Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung

Es sind zahlreiche naturnahe Maßnahmen umgesetzt vom Forstamt der Stadt Amberg umgesetzt worden. Dafür gab es jetzt eine Auszeichnung. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber übergab den Preis.

Preisträger Stadt Amberg (von links): Werner Lang, Revierleiter Amberg des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), Sven Grünert, Abteilungsleiter AELF, Oberbürgermeister Michael Cerny, Reiner Busch, Büroleiter des städtische Forstamts und sein Kollege und zukünftiger Büroleiter Paulus Eiberle, Pascal Kölbl, Revierleiter Köfering sowie Martin Seits, Leiter des städtischen Forstamts. Archivbild: Lucas Heinz/Bay. Forstverwaltung/exb
Preisträger Stadt Amberg (von links): Werner Lang, Revierleiter Amberg des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), Sven Grünert, Abteilungsleiter AELF, Oberbürgermeister Michael Cerny, Reiner Busch, Büroleiter des städtische Forstamts und sein Kollege und zukünftiger Büroleiter Paulus Eiberle, Pascal Kölbl, Revierleiter Köfering sowie Martin Seits, Leiter des städtischen Forstamts.

Alle zwei Jahre verleiht das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einen Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung, um nachahmenswerte Leistungen privater und körperschaftlicher Forstbetriebe sowie forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse in besonderer Weise zu würdigen. 2021 konnte das Forstamt der Stadt Amberg einen der unter dem Motto „Heute für den Wald von morgen!“ stehenden begehrten Preise entgegennehmen. Vorgeschlagen wurde es vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Amberg-Neumarkt.

Dafür sprechen Oberbürgermeister Michael Cerny und der Leiter des städtischen Fortsamts Martin Seits mit seinen Mitarbeitern dem ehemaligen Leiter des AELF, Wolfhard-Rüdiger Wicht, sowie dessen Kollegen Sven Grünert und Werner Lang, die diese Bewerbung eingereicht hatten, ein umfassendes Dankeschön aus. Zu den Kriterien, die in die Bewertung eingeflossen waren, gehörten unter anderem die standortgemäße Baumartenzusammensetzung, eine naturnahe, wirtschaftliche Waldbautechnik, überbetriebliches Engagement sowie das Beschreiten neuer Wege und eine kreative Betriebsführung.

Etliche Projekte ausschlaggebend

Diese Vorgaben hat das städtische Forstamt nach Ansicht des Ministeriums vorbildlich erfüllt. „Trotz eines hohen Entwicklungsdrucks auf die Fläche ist den kommunalen Entscheidungsträgern, der Stadtverwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern die Bedeutung ihres Waldes bewusst“, heißt es in der zusammenfassenden Stellungnahme der Verantwortlichen. Auch die öffentlichkeitswirksame Kommunikation, die Idee des Generationenwalds und die Bewirtschaftung der gesamten Waldflächen unter Berücksichtigung aller Aspekte werden darin positiv hervorgehoben.

Zu dieser Beurteilung haben zahlreiche naturnahe Maßnahmen wie das Moorfroschprojekt, die Bewirtschaftung der Eigenjagdreviere, die extensive Bewirtschaftung von Karpfenweihern, Erstaufforstungen und der konsequent verfolgte klimatolerante Waldumbau beigetragen. Hinzu kommt, dass auf der bewirtschafteten Waldfläche von insgesamt 2100 Hektar – bestehend aus dem Stadtkammerwald, dem Wald der Bürgerspitalstiftung und dem Quellschutzwald der Stadtwerke – PEFC-zertifizierte, nachhaltige Waldwirtschaft betrieben wird und ein Drittel der Wasserversorgung der Stadt Amberg durch Tiefenbrunnen aus den Stadtwäldern erfolgt.

"Mammutaufgabe Waldumbau"

Die besondere Auszeichnung wurde Forstamtsleiter Martin Seits und Bürgermeister Martin Preuß sowie weiteren 14 Preisträgern von Staatsministerin Michaela Kaniber im Rahmen eines Festakts in München übergeben. „Sie sind Vorbild für viele andere Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die Mammutaufgabe Waldumbau anzupacken und gemeinsam Bayerns Zukunftswald zu bauen“, machte sie deutlich und gratulierte den Preisträgerinnen sowie Preisträgern herzlich zu ihrem Erfolg.

OnetzPlus
Amberg06.02.2022

"Sie sind Vorbild für viele andere Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die Mammutaufgabe Waldumbau anzupacken und gemeinsam Bayerns Zukunftswald zu bauen."

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber

 
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