Amberg
17.10.2022 - 09:25 Uhr

Frauenbund-Bezirk Amberg findet keine Nachfolgerin für Irene Zeller

Brigitte Reiser (links), Irene Zeller (Mitte) und Elisabeth Spörer verzichten aus persönlichen beziehungsweise formellen Gründen auf eine erneute Kandidatur. Bild: Frauenbundbezirk/exb
Brigitte Reiser (links), Irene Zeller (Mitte) und Elisabeth Spörer verzichten aus persönlichen beziehungsweise formellen Gründen auf eine erneute Kandidatur.

Die Führungskräfte aus dem Frauenbund-Bezirk Amberg trafen sich im Pfarrsaal Raigering zur Bezirksversammlung unter Leitung von Irene Zeller. Kerstin Aufschneider und Rebecca Wach vom Diözesanverband Regensburg stellten die Leitlinie für das Programm 2023/24 vor. Das Thema: „Macht. Frau. Stark“. Es sei auch heute noch nicht in allen Bereichen von Politik, Kirche und Beruf selbstverständlich, dass Frauen in gleicher Weise wie Männer ihre Positionen darlegen beziehungsweise einnehmen können.

Kerstin Aufschneider gab anschließend einen Überblick über die verschiedenen Aktionen und wies darauf hin, dass die seit zehn Jahren jährlich angebotene Solibrot-Aktion in Zusammenarbeit mit Misereor nach wie vor ein großer Erfolg ist. Damit werden Frauen und Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt. Außerdem haben sich Frauen im Verband zusammengeschlossen, um Herzkissen zu nähen, die vor allem für brustoperierte Frauen eine Erleichterung darstellen und in Krankenhäusern verteilt werden. Aufschneider wies auch auf das umfangreiche Bildungsprogramm 2023 hin.

Turnusgemäß stand auch die Wahl der Leitung für den Bezirk Amberg auf dem Programm. Im Vorfeld war bekannt geworden, dass Irene Zeller nach den vorgegebenen Regeln die Leitung abgeben muss, da sie bereits drei Perioden hinter sich hat. Stellvertretende Vorsitzende Elisabeth Spörer und Schriftführerin Brigitte Reiser stellten sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Nach zähem Ringen um Nachfolgerinnen musste die Versammlung erfolglos abgebrochen werden.

Kerstin Aufschneider informierte darüber, dass sich die einzelnen Zweigvereine nun vorübergehend direkt an den Diözesanverband wenden sollen, wenn Probleme auftreten. Der Diözesanverband werde sich weiterhin bemühen, eine für alle Vereine geeignete Lösung zu finden.

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