22.05.2020 - 11:54 Uhr
AmbergOberpfalz

Wenn der Gates an unser Leben will

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In der Kolumne "Virus und wir" schreiben die Autoren von Oberpfalz-Medien über ihre Erlebnisse während der Corona-Pandemie. Heute: Andreas Ascherl über krude Verschwörungstheorien und eine Nachfrage bei der Personalabteilung

So sehen Bill und Melinda Gates also aus, die uns zwangsimpfen und gleichzeitig töten wollen.
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Wir Journalisten geraten in gewissen Verschwörungskreisen ja gerne in den Verdacht, von den Mächten der Weltverschwörung und der Finsternis gesteuert und damit wohl auch bezahlt zu werden. Unser derzeitiger "Arbeitgeber" soll demnach ein Amerikaner namens Bill Gates sein, ein früherer Computerunternehmer, der seine reichliche Freizeit und sein noch mehr Geld inzwischen damit durchbringen soll, dass er uns einerseits alle töten und andererseits zwangsimpfen will. Außerdem frisst er wohl kleine Kinder nachdem er ihnen zwangsweise einen biometrischen Chip einpflanzen ließ. Soweit die reichlich kruden Verlautbarungen diverser schräger Aluhut-Träger überhaupt zu verstehen sind, ist das wohl – grob zusammengefasst – die durchschnittliche tägliche Beschäftigung dieses steinreichen Ex-Unternehmers. Ziele der Clique um Gates und seiner nicht minder durchtriebene Frau Melinda sind demnach: Weltherrschaft, noch mehr Geld und das ewige Leben für die beiden und ihre Spießgesellen, die – wen wundert's bei echten Aluhüten – natürlich im jüdischen Milieu zu verorten sind.

Nun wäre es zugegebenermaßen schon schön, als Quasi-Angestellter der beiden Gates auch ein bisschen was von diesen drei Zielen abzubekommen. Eine entsprechende Nachfrage in unserer Personalabteilung hat allerdings ergeben, dass man dort einen Herrn dieses Namens nicht kennt. Vielmehr würden unsere Leser und Anzeigenkunden für die Gehälter bei Oberpfalz-Medien aufkommen. Das ist jetzt schon ein bisschen ernüchternd. Entsprechende Planungen in diese Richtung mussten daher kurzfristig beendet werden, das alte Auto ist sowieso noch recht solide. Da trifft es sich gut, dass die Würzburger Prothesen-Sammlung jetzt alle erdenklichen Anstrengungen unternimmt, um ihre Schaustücke auch virtuell zugänglich zu machen. Dem Vernehmen nach soll es dort nämlich auch das ein oder andere Ersatzgehirn geben, das ideal unter einen Aluhut passt...

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