Die Erinnerung an Hermann „Sam“ Stadler lebt weiter – nicht nur in seiner Musik und seinen Kunstwerken, sondern auch durch eine großzügige Geste für die Menschen der Jura-Werkstätten Amberg-Sulzbach. Aus dem Gedenkkonzert „Sam’s Minds“, das im Mai dieses Jahres im Capitol Sulzbach-Rosenberg zu Ehren des im April 2025 verstorbenen Musikers, Malers und Bildhauers Hermann „Sam“ Stadler stattfand, konnten insgesamt 900 Euro gesammelt werden. Wie die Jura-Werkstätten mitteilten, war das Konzert von den langjährigen Weggefährten und Musikerfreunden Stefan Brunner, Andreas Dörfler, Holger Herrmann, Anita Kinscher, Gerhard Legat, Alex Marschner, Peter Micko, Karlheinz Misler, Daniel Müller, Nico Mußemann, Michael Neller und Andreas Schirm organisiert und gestaltet worden. Es würdigte das vielseitige Schaffen eines Künstlers, der die regionale Musik- und Kulturszene über Jahrzehnte mitprägte.
Zur Spendenübergabe waren Irmgard Stadler, die Witwe von Hermann Stadler, sowie die Musiker Andreas Dörfler, Anita Kinscher und Gerhard Legat in die Jura-Werkstätten gekommen und überreichten das Geld an Geschäftsführer Bernhard Albrecht. Für die Beteiligten war von Beginn an klar, dass mit dem Konzert nicht nur die Erinnerung an „Sam“ bewahrt, sondern auch etwas Gutes in seinem Sinne bewirkt werden sollte. Hermann Stadler war ein Mensch, der Menschen zusammenbrachte, Projekte initiierte und weit über die Musik hinaus Spuren hinterließ.
Die Spende soll unmittelbar den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Handicap zugutekommen. So wird am letzten Arbeitstag vor dem dreiwöchigen Betriebsurlaub für alle ein Eis spendiert. Über die Verwendung der verbleibenden Spendengelder wird anschließend der Werkstattrat entscheiden.
Ein besonderes Symbol für die enge Verbundenheit Stadlers mit den Jura-Werkstätten befindet sich direkt am Ort der Spendenübergabe. Im Hintergrund des Übergabefotos ist ein von ihm geschaffener Brunnen mit kunstvoll gestalteten Schmetterlingen zu sehen. Der Brunnen zählt zu den zahlreichen Werken des Künstlers. Beim Umzug der Jura-Werkstätten von der Hans-Thoma-Straße in die heutige Einrichtung in der Raiffeisenstraße wurde das Kunstwerk mit großem Aufwand und sogar mithilfe eines Autokrans an seinen neuen Standort gebracht.
Das Gedenkkonzert selbst hatte eindrucksvoll gezeigt, welchen Stellenwert Hermann Stadler in der regionalen Musikszene besaß. Zahlreiche Musikerinnen und Musiker aus verschiedenen Bands und Musikrichtungen fanden sich zusammen, um sein Andenken zu ehren und gemeinsam die musikalische Vielfalt zu präsentieren, für die „Sam“ stand – von Blues und Folk über Irish Folk bis hin zu Rock und Punk.













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