16.12.2018 - 13:25 Uhr
AmbergOberpfalz

Gegen Berg-Bebauung

Was tut sich rund um die Amberger Wallfahrtskirche? Die Freunde des Mariahilfbergs sprechen in ihrer Jahreshauptversammlung über aktuelle Themen und blicken auf 2018 zurück.

Der alte und neue Vorstand der Freunde des Mariahilfbergs (von links): Peter Zobel, Elke Winkel, Helmut Wilhelm und Hans-Jürgen Bumes.
von Autor GFRProfil

Bei der Jahreshauptversammlung der Freunde des Mariahilfbergs im Pirk-Stüberl bedauerte Hans-Jürgen Bumes, dass sich vor einem Jahr im Amberger Stadtrat keine Mehrheit dafür gefunden habe, den Lückenschluss am Eichenhain zu verhindern: "Wir wären für Wendehämmer sowie eine Fuß- und Radwegverbindung gewesen, um den Baumbestand zu erhalten." Aber das habe die SPD-Fraktion nicht unterstützt. Auch am Buchenweg sei eine nur einseitige Bebauung nicht zu verhindern gewesen, da dort altes Baurecht Bestand habe.

Zumindest, so Bumes, sei die Verbindung von der Rezerstraße zum Buchenweg, bisher nur ein besserer Feldweg, verkleinert worden. Im Bereich Holundersteig und Josef-Schmidt-Straße werde eine Bebauung nicht weiter verfolgt. Bei der Dostlerstraße sah Bumes im Schmalspurausbau keinen Sinn. Ein ordentlicher Ausbau dieser Straße scheitere an der mangelnden Bereitschaft einiger Anlieger. Fläche an die Stadt zu veräußern und ob sich die Stadt zu einem Enteignungsverfahren entschließt, sei fraglich.

Bauchschmerzen bekommt Grünen-Stadtrat Helmut Wilhelm bei den Plänen eines Grundstückseigentümers, im oberen Bereich der Schwaigerstraße eine Wiese zu bebauen. Die Freunde des Mariahilfbergs wollen sich diesen Plänen nicht verschließen, wenn sich die geplante Bebauung in das abschüssige Gelände einfügt und die Sicht auf Amberg nicht verbaut werde. Bumes stellte schließlich noch die Pläne für den Umbau der Bergwirtschaft vor.

Zur Diskussion um einen höheren Dachausbau am Südhang meinte Hans-Jürgen Bumes, dass es gegen das geplante 1,80 Meter höhere Satteldach erheblichen Widerstand gebe. Laut dem Grünen-Stadtrat schränke das Projekt die Sicht auf Amberg erheblich ein. Das derzeit vorhandene Gebäude mit Walmdach sei sowieso schon höher gebaut, als die Baugenehmigung vorgesehen habe. Der neu aufgestellte Bebauungsplan sehe als Gebäudehöhe den Ist-Zustand vor. Es bleibe abzuwarten, was der Eigentümer nun vorhat.

Keine Überraschungen gab es bei den Neuwahlen: Hans-Jürgen Bumes und Elke Winkel bleiben Vorsitzende, zum Schriftführer wurde Helmut Wilhelm, zum Kassier Peter Zobel gewählt. Die Kassenprüfer heißen Johann Gleixner und Christa Schmidt.

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