Amberg
03.05.2023 - 10:15 Uhr

Gesundheitsregion plus Amberg/Amberg-Sulzbach mit drei neuen Mitgliedern

Zur Sitzung kamen die Gremiumsmitglieder der Gesundheitskonferenz im Foyer des König-Ruprecht-Saals im Landratsamt zusammen. Bild: Michael Golinski
Zur Sitzung kamen die Gremiumsmitglieder der Gesundheitskonferenz im Foyer des König-Ruprecht-Saals im Landratsamt zusammen.

Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder der Gesundheitskonferenz des Netzwerks Gesundheitsregion plus Amberg/Amberg-Sulzbach, um aus den Netzwerk-Gremien zu berichten und über anstehende Themen zu beraten. Im fünften Gründungsjahr stand bei der Zusammenkunft im König-Ruprecht-Saal das Thema „Beratungs- und Unterstützungsangebote“ im Fokus.

Als neue Mitglieder begrüßten Vorsitzender Landrat Reisinger und Oberbürgermeister Cerny die AOVE GmbH, die Katholische Erwachsenenbildung Amberg-Sulzbach sowie das Sozialpsychiatrische Zentrum Amberg, deren Aufnahmeanträge vonseiten des Gremiums einstimmig angenommen wurden. Mit den drei Neuzugängen sei die Gesundheitsregion plus Amberg/Amberg-Sulzbach seit ihrer Gründung im April 2018 auf nunmehr 57 Mitglieder angewachsen und noch besser in der Lage, ein umfassendes Angebot an gesundheitlichen und medizinischen Beratungs- und Unterstützungsleistungen anzubieten, so Reisinger.

Über konkrete Hilfsangebote für Menschen in psychosozialen Krisen berichteten im Anschluss Katjenka Wild und Jens Scheffel vom Krisendienst Oberpfalz. Ein Projektteam der Stadt Amberg unter der Leitung von Susanne Augustin stellte die Website und die neue Broschüre „Soziale Beratungsstellen in Amberg und Amberg-Sulzbach“ vor, die einen schnellen Überblick über Anlaufstellen im Amberg-Sulzbacher Land liefern. Auch die Website „menschenskind.de“ – eine Plattform mit umfangreichen Informationsangeboten für Familien der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach – wurde den Teilnehmern präsentiert.

Die Mitglieder der Gesundheitskonferenz übernehmen die Aufgabe eines zentralen Management- und Steuerungsgremiums. „Programme und Maßnahmen wie die Gründung und Weiterführung des Ausbildungsverbundes Pflege AM/AS, die Befragung zur Zukunft der ärztlichen Versorgung und die Umsetzung von gemeinsamen Aktionen in der Demenzwoche im Herbst werden in Arbeits- und Projektgruppen des Netzwerks erarbeitet", betonte die Leiterin der Geschäftsstelle Gesundheitsregion plus Amberg/Amberg-Sulzbach, Christine Hecht. Auf der gesundheitspolitischen Agenda stehen demnach die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und der pflegerischen Versorgung sowie die Stärkung der psychischen Gesundheit.

 
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