Laut Pressemitteilung des Unternehmens mit weltweit 450 Mitarbeitern, das einer der führenden Hersteller industrieller Filtersysteme ist, stieß das zweitägige Seminar auf enormes Interesse des Fachpublikums. Vor allem der Workshop zur Erarbeitung des gesetzlich vorgeschriebenen Explosionsschutzdokuments stellte einen Mehrwert dar.
Experten unter sich
Staub-Luft-Gemische können explosionsfähig sein. Organische Stäube, beispielsweise aus der chemischen, pharmazeutischen und Lebensmittelindustrie sowie metallische Stäube der metallver- und -bearbeitenden Industrie sind brennbar und im aufgewirbelten Zustand explosionsfähig. Die Vorführungen am Mittwochmittag zeigten, wie die von Herding entwickelte Technologie dazu beiträgt, die Folgen von Staubexplosionen zu vermindern. Im theoretischen Teil war es um die geltenden Regelungen und Neuerungen im Bereich der Filtertechnik sowie die Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung gegangen. Auch der Erfahrungsaustausch der Experten, darunter Beschäftigte der Industrie, Entstaubungsanlagen-Betreiber sowie Planer, Konstrukteure, Sicherheitsingenieure, Sachverständige oder Gutachter, kam ebenfalls nicht zu kurz.
Kracher zum Abschluss
Die Teilnehmer lernten den Weg von einem explosionsfähigen Staub-Luft-Gemisch hin zu einer sicheren Anlagentechnik kennen und erarbeiteten ihr eigenes Explosionsschutzdokument, zu dem jeder Betreiber nach der Betriebssicherheitsverordnung gesetzlich verpflichtet ist. Zum Abschluss ließ es Herding dann richtig krachen: mit drei Versuchen zu Live-Explosionen. Diese waren sicher gezündet und somit ungefährlich für die Zuschauer.
Neben den eigenen Referenten aus dem Hause Herding, die Diplom-Ingenieure Klaus Rabenstein und Ulrike Ruppert, waren auch Gastreferenten aus branchennahen Unternehmen vor Ort, um die Teilnehmer mit Information aus verschiedenen Blickwinkeln zu versorgen.













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