02.06.2020 - 11:35 Uhr
AmbergOberpfalz

Grüne fordern: Naturschutz nicht aus Augen verlieren

Videokonferenzen machen es möglich. Die Kreistagsmitglieder der Grünen tauschen sich über die wichtigsten Themen der kommenden Jahre aus und formulieren ihre Ziele.

Für die kommende Legislaturperiode im Kreistag sehen die Grünen nach einem satten Zuwachs ein klares Votum der Wähler zur Umsetzung grüner Themen (von links): Gaby Mutzbauer, Elias Wolf, Peter Eckert, Yvonne Rösel, Bernhard Krieger und Karl-Heinz Herbst.
von Externer BeitragProfil

Die neue Kreistag hat seine Arbeit aufgenommen. Bei der ersten Präsenz-Fraktionssitzung der Grünen gab es laut einer Pressemitteilung klare Ansagen. In dem neu gewählten Gremium sind aus Sulzbach-Rosenberg neben den zwei bewährten Kreistagsmitgliedern Yvonne Rösel und Karl-Heinz Herbst auch Gaby Mutzbauer und Elias Wolf, als jüngster Vertreter, dabei. Und auch die zwei Kollegen aus Auerbach, Peter Eckert und Bernhard Krieger, stehen für die Arbeit in den kommenden sechs Jahre zur Verfügung.

Dabei ist derzeit wegen Corona die normale Fraktionsarbeit gar nicht so einfach. Dank einiger Videokonferenzen konnten die neu gewählten Mandatsträger aber ausführlich wichtige Themen besprechen. Einigkeit herrschte innerhalb der Fraktion bei der Sitzverteilung in den einzelnen Ausschüssen. Bei einer Steigerung der Mandate von vier auf sechs Plätze sieht die neu gewählte Kreistagsmannschaft ein großes Anliegen der Wähler die Zukunft des Landkreises nach grünen Vorstellungen zu gestalten. "Nicht nur der Ausbau des ÖPNV und das Thema Flächen sparen, sondern auch die Energiewende vor Ort und nachhaltige Konzepte in allen sozialen und gesellschaftlichen Bereichen werden uns in dieser Zeit herausfordern, ebenso die Auswirkungen der Coronakrise", prognostiziert Peter Eckert, der neue Fraktionssprecher der Grünen. Er befürchtet, dass nach den guten Wirtschafts-Jahren nun magere folgen werden und die Umsetzung der Pflichtaufgaben dem Kreistag einiges an Kopfschmerzen bereitet. Da gelte es Weitblick zu bewahren und Mut für die richtigen Beschlüsse zu finden.

Landreis zukunftssicher aufstellen

Die Grünen werden sich laut der Pressemitteilung den Herausforderungen stellen und sehen mit den Sanierungsmaßnahmen im Kommunalunternehmen Kreiskrankenhäuser, in der Staatlichen Walter-Höllerer-Realschule und im Berufs-Schulwesen mit der Ansiedelung neuer Berufszweige einen richtigen Ansatz, den Landkreis Amberg-Sulzbach zukunftssicher aufzustellen. "Hier wird viel Geld in die Hand genommen, damit unser Landkreis weiterhin als zukunftsorientierte Region im ländlichen Raum attraktiv bleibt", stellt Kreisrätin Gaby Mutzbauer fest. Als erfahrene Hauptschullehrerin ist ihr Sachverstand als Mitglied im Zweckverband Berufsschulen für die Fraktion sehr wertvoll. Kreisrätin Yvonne Rösel fordert gerade jetzt in der Coronakrise Naturschutz und Nachhaltigkeit nicht aus den Augen zu verlieren. "Der Landkreis Amberg-Sulzbach birgt noch viel Potenzial beim Ausbau alternativer Energie. Denn ob Windkraft oder Photovoltaikanlagen - das sind die Schlüssel für CO2-neutrale Energielieferanten, die wir in unserem Landkreis weiter forcieren müssen", lautet ihre Forderung. Kreistagsrückkehrer Bernhard Krieger weist ergänzend auf die Vorbildfunktion hin. "Wir als Kreisräte sollten als gutes Beispiel vorangehen und Projekten wie der Grünen Hausnummer mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen." Während Gaby Mutzbauer und Karl-Heinz Herbst sich als Stellvertreter mit in die Fraktionsarbeit einbringen bleibt die Pressearbeit bei Yvonne Rösel.

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