17.03.2021 - 17:12 Uhr
AmbergOberpfalz

Grüne Ideen für Altstadt Amberg: Wlan-Ausbau und mehr Bio-Gemüse

Mit der Gewerbebau diskutierten die Amberger Grünen online über Ideen zur Belebung der Altstadt. Genannt wurde unter anderem einen Ausbau des Ausbau des offenen, kostenlosen Wlan in den Innenstadt.

In historischen Bauten wie dem Martinsturm sehen Ambergs Grüne noch viel Potenzial, um Menschen in die Altstadt zu locken.
von Externer BeitragProfil

Online haben die Amberger Grünen mit Verena Fitzgerald und Karlheinz Brandelik von der Gewerbebau über die Folgen des Corona-Lockdowns für die Altstadt diskutiert. Wie Grünen-Vorsitzender Hans-Jürgen Bumes dabei laut einer Pressemitteilung von Bündnis 90/Die Grünen betonte, geht es vor allem um aktuelle Hilfen für die wirtschaftlich schwer getroffenen Händler, Dienstleister und Gastronomen in der Innenstadt. Hans-Jürgen Bumes meinte aber auch, dass man die Krise als Chance sehen könne, um neue, nachhaltige Ideen für das Amberger Zentrum zu entwickeln.

Diesen Gedanken griff Gewerbebau-Geschäftsführer Karlheinz Brandelik auf und erklärte, dass auch schon vor der Pandemie die Digitalisierung des Handels vorangetrieben worden sei. Hinzu kämen ab diesem Frühjahr viele Aktionen, um die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen - sei es durch Umgestaltung von Plätzen oder durch kleinere Events im Außenbereich. Dafür böte sich die Amberger Altstadt geradezu an. Wie Verena Fitzgerald ausführte, baue man das Netzwerk der Händler aus. Durch ein intensives Leerstands-Management soll versucht werden, freie Gewerbeflächen neu zu nutzen. Die Mitglieder von Bündnis90/Die Grünen nannten laut Pressemitteilung weitere mögliche Projekte: Ausbau des offenen, kostenlosen Wlan (Erweiterung in Richtung Roßmarkt), Errichtung eines kommunalen Gebrauchtwarenhauses. Letzteres bringe nicht nur Leben in die Altstadt, sondern helfe, Lebenszyklen von Produkten zu verlängern und Ressourcen zu schonen.

Angeregt wurden außerdem zusätzliche Begrünung in Form von sogenannten Wanderbäumen und spezielle Angebote für junge Familien sowie ein besseres Angebot von Bio-Produkten, zum Beispiel in einem Unverpackt-Laden oder auf den Wochenmärkten, auf denen nach Ansicht der Grünen bisher kaum Bio-Gemüse angeboten wird.

Der Tourismus in Amberg ist für Hans-Jürgen Bumes ebenfalls noch ausbaufähig. So schlug er die Öffnung interessanter historischer Bauten vor: Nabburger Tor, Teile der Stadtmauer und Turm der Martinskirche könnten als "Besucher-Magnet" dienen, um die Menschen wieder aus den vier Wänden in die Stadt zu locken. Weitere wichtige Punkte sind den Grünen der Ausbau des ÖPNV und des E-Car-Sharings, auch "in Zusammenarbeit mit den Amberger Hoteliers". Brandelik zeigte sich laut Pressemitteilung an den Vorschlägen der Amberger Grünen sehr interessiert und kündigte an, dass die Gewerbebau diese Vorschläge aufnehmen werde.

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