Dieter Dörner berichtet in einer E-Mail an die Redaktion vom Anruf einer Bekannten bei ihm. Sie erzählte: Weil ihr Mann sie in Zeiten der Corona-Ausgangsbeschränkungen beschäftigen wollte, "und wir ja nicht viel unternehmen können" hatte der Gatte "die Idee, einen Schrank in der Abstellkammer auszuräumen". Die Ehefrau war zwar "nicht begeistert", wie sie zugab – "doch ich machte mit, bis aufs letzte Schrankfach: Ich hatte einfach keine Lust mehr". Gut, dass es ihrem Mann gelang, sie zu überreden, doch noch weiterzumachen: "Ich griff hinein und, welche Freude – das Erste, was ich in der Hand hielt, war mein seit vielen Jahren vermisster Ehering. Damals hatten wir sogar im Mülleimer danach gesucht."
Dieter Dörner fiel zu dieser netten Begleiterscheinung des Daheimbleibens gleich noch eine weitere denkbare ein. Schließlich sei ja in neun Monaten Weihnachten: "Infolge von Corona wird es da sicher einige Überraschungsgeschenke geben."













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