05.08.2020 - 14:37 Uhr
AmbergOberpfalz

Haus, Garten und die Enkel: Hans Weiß geht in den Ruhestand

35 Jahre war er in der bayerischen Wasserwirtschaft tätigt, jetzt geht Hans Weiß in den Ruhestand. Langweilig wird es dem promovierten Abteilungsleiter bestimmt nicht: Denn Hans Weiß hat Haus und Garten, Familie und Enkel.

Leitender Baudirektor Mathias Rosenmüller (links) und Personalratsvorsitzender Bernhard Rom (rechts) verabschiedeten Hans Weiß.

Nach 35 Jahren in der bayerischen Wasserwirtschaft hat Behördenleiter Mathias Rosenmüller den Abteilungsleiter und stellvertretenden Amtsleiter Hans Weiß in den Ruhestand verabschiedet. Personalratsvorsitzender Bernhard Rom überreichte ein Geschenk. Nach dem Chemiestudium in Regensburg und seiner Doktorarbeit hatte Weiß am 1. Oktober 1985 beim Wasserwirtschaftsamt Amberg begonnen. Zunächst leitet er den Fachbereich Technische Gewässeraufsicht und war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sachgebiet "Wiederaufarbeitungsanlage für abgebrannte Kernbrennstoffe". Seine erste Aufgabe bestand gleich darin, sich mit der WAA Wackersdorf zu befassen.

Mit der Maxhütte befasst

Auch in den folgenden Jahren wurde Weiß laut einer Pressemitteilung immer wieder mit schwierigen wasserwirtschaftlichen Themen konfrontiert. Mit Kompetenz und dem nötigen Fachwissen hätten viele Projekte unter seiner Führung einen positiven Abschluss gefunden. Unter anderem war 1985 bekannt geworden, dass ein leichtflüchtiges Lösungsmittel, das in Gewerbe und Industrie verwendet wurde, für zahlreiche Schadensfälle bei Boden und Grundwasser verantwortlich war. An der Erarbeitung von Sanierungskonzepten und deren Umsetzung war Weiß laut Pressemitteilung der Behörde maßgeblich beteiligt. Weiß wurde die Leitung der Abteilung "Wasserwirtschaft im Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg", in der alle Fachrichtungen zusammengefasst sind, übertragen. Ein Schwerpunkt war die fachliche Begleitung der Maxhütte - über den Konkurs mit Stilllegung bis hin zur Diskussion der Nachfolgenutzung, der Altlastensanierung des Betriebsgeländes und Sanierung des Schlackenberges. Weiß nannte bei seiner Verabschiedung einen Wermutstropfen: die Verwaltungsreform 2005 und die damit verbundene Auflösung des Wasserwirtschaftsamtes Amberg.

Ab 2007 in Weiden

Weiß wurde im Mai 2007 nach Weiden versetzt, die stellvertretende Behördenleitung hatte er auch dort inne. Von Weiden aus kümmerte sich Weiß, dessen offene und ausgeglichene Art die Kollegen sehr schätzten, um "seinen" Landkreis mit der Stadt Amberg. "Mit Haus und Garten, Familie und Enkelkindern wird es bestimmt keine Langeweile geben", sagt Weiß über die Zeit nach seiner Pensionierung.

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