(exb) Das Projekt "Hausnamen erzählen Geschichte" hat großen Anklang in der Region gefunden: Über 1000 Schilder, die an Fassaden auf solche traditionellen Bezeichnungen hinweisen, sind nach Auskunft von Veronika Schmalzl von der LAG-Regionalentwicklung bestellt worden. Viele Hausbesitzer seien stolz auf ihren Namen und präsentierten die Schilder gut sichtbar an ihren Anwesen. Aber der eine oder andere ärgere sich nun auch, bei der Aktion nicht mitgemacht zu haben, denn das Schild beim Nachbarn sei doch nett anzusehen.
Daher möchte die LAG auch Spätentschlossenen noch ein Hausnamen-Schild ermöglichen. Allerdings können diese jetzt nicht mehr gefördert werden. Das heißt, ein Schild kostet etwa 30 Euro. Die LAG-Geschäftsstelle kann nur noch Datenerfassung, graphische Gestaltung und Druck übernehmen.
Wer Interesse an einem Hausnamen-Schild hat, kann sich an seine Gemeinde wenden oder direkt bei der LAG-Regionalentwicklung 09621/3 91 71, info[at]lag-amberg-sulzbach[dot]de) melden.
Hausnamen
Hausnamen sind bei uns noch immer tief verwurzelt, werden jedoch vielerorts kaum noch benutzt. Bei den Großeltern waren sie noch allgegenwärtig, viele Jugendliche kennen sie aber heute nicht mehr. Dabei sind die Hausnamen ein Stück Heimatgeschichte und geben Auskunft über das frühere Leben in der Gemeinde. Viele Bezeichnungen gehen auf eine ehemalige Landwirtschaft oder Berufe zurück, andere lassen sich von den Nachnamen der Vorbesitzer ableiten.



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